Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Gesundes Wasser. Mineralien und Steine - Wassersteine und Wasserqualität.
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Mineralicon
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Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 18.05.2013, 06:29

In diesem thread ging es um die Frage ob Lepidolith und Rubellit giftig sind.
topic16149.html
Ich nehme dies zum Anlass -aus der Sicht eines Mineralogen und Wissenschaftlers- ein klares und wohl begründetes statement abzugeben:


Etwas ganz konkretes zu Lithium und etwas ganz allgemein Wichtiges über "Wassersteine":

Die beiden Lithiumminerale Lepidolith und Rubellit sind nicht giftig, da es sich um wasser-unlösliche Silikate handelt.
Aber: und jetzt wird es schon allgemein:
Die im Handel erhältlichen "Steine" mit Lepidolith und Rubellit sind Gesteine; d.h. sie bestehen aus mehreren Mineralen. Im Falle von Lepidolith und Rubellit ist da meist noch weisser Quarz als Hauptkomponente mit dabei. Die allermeisten Trommelsteine oder "Wassersteine" sind Gesteine. Und das Problem liegt eben darin, dass es Gesteine aus mehreren Komponenten i.e. Mineralen sind. Und es ist niemals sicher, ob sich darunter nicht auch eine gesundheitsschädliche Komponente befindet. Ich möchte mich hier nicht unbeliebt machen, muss aber mal als Mineraloge und Wissenschaftler Klartext reden:
Man kann bei keinem Wasserstein wissen, was er wirklich noch zusätzlich enthält. Nehmen wir das Beispiel der Lithium-Minerale: Ein Stein bestehend aus den Hauptkomponenten Lepidolith und Rubellit.
Diese sind per se ungiftig. Doch....es können sich auch Mengenanteile von Lithiumsalzen (z.B. Lithiumcarbonat) in diesem Gestein befinden. Lithiumcarbonat wird in geringer Dosierung als Antidepressivum benutzt. Doch ab einem Lithium Blutspiegel von 3,0 mmol/l besteht Lebensgefahr. Soviel zu Lithium. Ähnliches gilt auch für Rosenquarz und viele andere der sogenannten "Wassersteine".
Nun....viele von euch haben beste Erfahrungen mit Wassersteinen gemacht und wohl niemals Probleme gehabt.
Doch ein Gestein, das als Wasserstein benutzt wird birgt -aus mineralogisch/wissenschaftlicher Sicht- immer ein Risiko. Selbst "reine" Quarze können -von Natur aus- "verunreinigt" sein und es hilft auch nicht, sie ausgiebig zu waschen.
Das Trinken von "Edelsteinwasser" oder "Heilsteinwasser" mag nicht sofort zu Problemen führen. Doch etwaige Langzeitfolgen werden meines Erachtens nach deutlich unterschätzt. Eben weil man nicht so einfach zwischen giftigen oder ungiftigen Wassersteinen unterscheiden kann, da es sich nie um absolut reine Stoffe, sondern immer um Gemenge handelt, deren wirkliche Bestandteile nicht bekannt sind. D.h. jedes angesetzte "Edelsteinwasser" oder "Heilsteinwasser" birgt ein klares Risiko in sich; und wahrscheinlich ein Risiko mit Langzeitfolgen. Denn selbst geringe Komponenten einer gesundheitsschädlichen Substanz können langfristig die Gesundheit schädigen
. Ich könnte jetzt eine Liste aufmachen, welche Komponenten bestimmte "Edelsteinwässer" enthalten können....d.h. welche Verunreinigungen von Natur aus möglich und wahrscheinlich sind.....Vielleicht nehme ich mir mal die Zeit dafür.
Doch bis dahin...und auch in der Gefahr, nun in diesem Heilsteinforum gesperrt zu werden ;-) ....muss ich als Mineraloge und Wissenschaftler auch aufgrund der nicht abschätzbaren Langzeitfolgen durch die oben genannten Gründe generell von der Verwendung von sogenannten "Edelstein- oder Heilsteinwässern" (die aus direktem Kontakt der Steine mit dem Wasser hergestellt werden) abraten.
Zuletzt geändert von Mineralicon am 20.05.2013, 09:00, insgesamt 2-mal geändert.

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Lizzy
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Lizzy » 18.05.2013, 09:16

Interessant. Wie hältst Du als Wissenschaftler es mit der nicht wissenschaftlichen Methode des Einleitens durch Bergkristallspitze? Im Prinzip würde ich ja dann dort ebenfalls die Informationen anderer Mineralien aus dem Stein auch ins Wasser kriegen ? Ich mach mein Steinwasser immer so, weil dann zumindest egal ist, ob der Stein Wasser verträgt oder ins Wasser krümelt oder der Trommelstein gewachst/lackiert... ist.

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 18.05.2013, 09:28

Lizzy hat geschrieben:Interessant. Wie hältst Du als Wissenschaftler es mit der nicht wissenschaftlichen Methode des Einleitens durch Bergkristallspitze? Im Prinzip würde ich ja dann dort ebenfalls die Informationen anderer Mineralien aus dem Stein auch ins Wasser kriegen ? Ich mach mein Steinwasser immer so, weil dann zumindest egal ist, ob der Stein Wasser verträgt oder ins Wasser krümelt oder der Trommelstein gewachst/lackiert... ist.

Also...wir sollten dieses Thema am besten in der "Steinheilkunde-Sektion" fortführen. Dort schreibe ich auch gerne mehr über meine Erfahrungen mit Kristallheilern.
Hier als Zusatz nur soviel:
1. Die o.g. Ausführungen sprechen -denke ich- für sich. Und führen das "herkömmliche (verkaufsträchtige) Steinwasser" doch ad absurdum :)
2. Keiner der mit bekannten "seriösen" Kristallheiler (und ich habe als Energetiker mit vielen zusammengearbeitet) macht ein "Heilstein- oder Edelsteinwasser" auf die Weise, wie es für gewöhnlich propagiert und auch durchgeführt wird. Niemand legt Steine direkt ins Wasser um es danach zu trinken ! Vielmehr arbeitet man entweder mit einer Bergkristallspitze (so wie Du Lizzy) oder leitet Energien ohne direkten Kontakt ins Wasser (Da gibt es sehr viele unterschiedliche Methoden; das variiert ganz nach Kulturkreis. Ich habe selbst verschiedene Praktiken auch außerhalb Europas e.g. Elfenbeinküste, Tibet etc. miterlebt.) Das garantiert dann eben auch die Sicherheit, dass nur Informationen ins Wasser transferiert werden, von denen man auch möchte, dass sie transferiert werden
. Aber...das sprengt jetzt schon den Rahmen dieser Mineralogie-Grundlage. Führen wir das gerne an einem anderen Ort in diesem Forum fort. Hier ging es eigentlich nur darum, warum ein Mineraloge (der auch Energetiker ist) von der Herstellung und der Einnahme des "herkömmlich propagierten" "Edelstein- oder Heilsteinwassers" abraten muss.
Zuletzt geändert von Mineralicon am 19.05.2013, 04:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Lizzy » 18.05.2013, 12:18

Mineralicon hat geschrieben: Aber...das sprengt jetzt schon den Rahmen dieser Mineralogie-Grundlage.
;-)

Danke trotzdem für Deine Infos. Vielleicht ergibt sich ja ein Erfahrungsberichte-Thread dazu, scheinen ja doch einige hier Steinewasser zu machen.

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 18.05.2013, 18:20

Noch ein kleiner Nachtrag:
ich habe den Text dieser Mineralogie Grundlage heute Morgen auch in meinem facebook Profil gepostet.
Dann kam auch gleich die Frage, ob denn die Listen z.B. aus den Büchern von Gienger etc. somit nicht vollständig oder falsch wären.
Dort hat sich dann Werner Kühni mit in die Diskussion eingeschaltet. Wer es lesen mag, der gehe auf mein facebook Profil.
Der liebe Werner und Mineralicon sind in diesem Punkt nämlich einer Meinung :)

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Nosferati » 18.05.2013, 22:32

Mineralicon hat geschrieben:
Etwas ganz konkretes zu Lithium und etwas ganz allgemein Wichtiges über "Wassersteine":
Diese sind per se ungiftig. Doch....es können sich auch Mengenanteile von Lithiumsalzen (z.B. Lithiumcarbonat) in diesem Gestein befinden. Lithiumcarbonat wird in geringer Dosierung als Antidepressivum benutzt. Doch ab einer Dosis von 3,0 mmol/l besteht Lebensgefahr. Soviel zu Lithium. [/b]
Ich finde es toll das das Thema mal aus einer anderen Sicht beleuchtet wird.
Nun hab ich eine Frage hierzu, oder auch 2.
Du schreibst: 3,0 mmol/l
Sind damit die Liter Blut im menschlichen Körper gemeint?
Bei einem Durschnittsmenschen wären das dann ca. 5-6 Liter
Also kann ich davon ausgehen das 18 mmol bereits tötlich ist?
Ich selbst nehme täglich 12,2 mmol Lithium Carbonat zu mir.
Und ich hab noch Glück, andere müßen auch 24,4 täglich zu sich nehmen.
Wo ist mein Denkfehler?

Liebe Grüße Antje +#
Jeder Mensch ist die Summe seiner Erfahrungen

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 18.05.2013, 22:43

Nosferati hat geschrieben:
Mineralicon hat geschrieben:
Etwas ganz konkretes zu Lithium und etwas ganz allgemein Wichtiges über "Wassersteine":
Diese sind per se ungiftig. Doch....es können sich auch Mengenanteile von Lithiumsalzen (z.B. Lithiumcarbonat) in diesem Gestein befinden. Lithiumcarbonat wird in geringer Dosierung als Antidepressivum benutzt. Doch ab einer Dosis von 3,0 mmol/l besteht Lebensgefahr. Soviel zu Lithium. [/b]
Ich finde es toll das das Thema mal aus einer anderen Sicht beleuchtet wird.
Nun hab ich eine Frage hierzu, oder auch 2.
Du schreibst: 3,0 mmol/l
Sind damit die Liter Blut im menschlichen Körper gemeint?
Bei einem Durschnittsmenschen wären das dann ca. 5-6 Liter
Also kann ich davon ausgehen das 18 mmol bereits tötlich ist?
Ich selbst nehme täglich 12,2 mmol Lithium Carbonat zu mir.
Und ich hab noch Glück, andere müßen auch 24,4 täglich zu sich nehmen.
Wo ist mein Denkfehler?

Liebe Grüße Antje +#
Liebe Antje, Du hast keinen Denkfehler gemacht. Ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt. Mit dem Begriff "Dosis" war nicht die Dosierung sondern der Lithium Blutspiegel gemeint.
Ich habe gerade den entsprechenden Satz in obigem post dementsprechend geändert zu:
"Lithiumcarbonat wird in geringer Dosierung als Antidepressivum benutzt. Doch ab einem Lithium Blutspiegel von 3,0 mmol/l besteht Lebensgefahr. "
Ich hoffe, jetzt sind alle Unklarheiten beseitigt :)
Zuletzt geändert von Mineralicon am 18.05.2013, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von kristall69 » 18.05.2013, 22:55

Hallo Bernhard, das ist ein interessanter und wichtiger Denkanstoss den du uns hier gibst, Danke dafür +#

Wie siehts bei meinen Lieblingen den Bergkristallen aus ??? darf ich bei einer Bergkristallspitze davon ausgehen das sie rein ist ??

Ansonsten scheint es so, dass wir uns mit neuen "alten" Methoden der Einleitung beschäftigen sollten...das wäre doch ein schönes Thema +##

Bei giftigen Mineralien, z.B. Antimonit habe ich zum Beispiel den Weg der homöopathischen Verreibung gewählt
Lichtvolle Grüße

Kristall69

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 18.05.2013, 23:10

kristall69 hat geschrieben:Hallo Bernhard, das ist ein interessanter und wichtiger Denkanstoss den du uns hier gibst, Danke dafür +#

Wie siehts bei meinen Lieblingen den Bergkristallen aus ??? darf ich bei einer Bergkristallspitze davon ausgehen das sie rein ist ??

Also wenn es sich um eine wirklich wasserklare, Einschluss-freie Bergkristallspitze handelt, deren Kristallflächen auch noch lupenrein und ohne Auflagerungen oder Anwachsungen sind....dann würde ich davon ausgehen, dass es sich zu mehr als 99% um reines SiO2 handelt. Wenn man sich aber im Gegenzug z.B. die meist angebotenen "Bergkristalle-Wassersteine" oder auch Amethyste oder Rosenquarz ansieht.....
dann kann man sicher sein, dass es sich keinesfalls um reines Material handelt.

Wir hatten vor längerer Zeit mal eine kurze Diskussion über Ideal-Steine, die es nicht gibt. Werner Kühni hat heute in meinem facebook Profil etwas sehr gutes darüber gesagt. Ich erlaube mir, ihn zu zitieren:
"Bernhard spricht von "vorhandenen Steinen" und Michael (Gienger) von "theoretischen Steinen. Wenn man z.B. ein Stein mit Matrix ansieht (obriges Beispiel des Lepidoliths) kann man zu einem anderen Ergebnis kommen wie von einer (theoretisch) reinen Mineralstufe. Toxikologisch sind beide nicht vergleichbar. In der Praxis sind aber fast alle "Heilsteine" keine theoretisch reinen sondern eher "vorhandene verunreinigte" Steine. Die theoretischen Überlegungen von Michael (Gienger) sind eben nur theoretisch die Praxis sieht anderst aus."
Zuletzt geändert von Mineralicon am 19.05.2013, 04:07, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von kristall69 » 18.05.2013, 23:40

Danke - ich meinte allerdings wirklich nur die klaren Spitzen ;-) +##+


Die Thematik der Ideal-Steine ist interessant, aber irgendwie ist es doch klar das wir in einem
Trommler oder einer Stufe verschiedenste Energien haben :D
Der "theoretische" Stein -- ein lupenreiner Diamant ??????
alles andere hat soviel Erscheinungsformen, so dass es doch logisch ist, das die Zusammensetzung variiert...
Vielleicht auch eine interessante Erklärung für die manchmal sehr unterschiedlichen Erklärungen der Heilwirkungen
bei unterschiedlichen Autoren ??? 8) 8)
Lichtvolle Grüße

Kristall69

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Mineralicon
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 18.05.2013, 23:59

kristall69 hat geschrieben:Danke - ich meinte allerdings wirklich nur die klaren Spitzen ;-) +##+


Die Thematik der Ideal-Steine ist interessant, aber irgendwie ist es doch klar das wir in einem
Trommler oder einer Stufe verschiedenste Energien haben :D
Der "theoretische" Stein -- ein lupenreiner Diamant ??????
alles andere hat soviel Erscheinungsformen, so dass es doch logisch ist, das die Zusammensetzung variiert...
Vielleicht auch eine interessante Erklärung für die manchmal sehr unterschiedlichen Erklärungen der Heilwirkungen
bei unterschiedlichen Autoren ??? 8) 8)
Ich denke, wir sollten gerade zu dieser Thematik der "idealsteine" und den unterschiedlichsten Energien einen eigenen thread aufmachen.
Dass die Zusammensetzungen stark variieren ist nicht nur logisch sondern macht dieses Gebiet auch erst richtig interessant; auch energetisch interessant und reizvoll.
Wichtig ist und war für mich nur....mit dieser "Abhandlung" aufzuwecken und auf den -aus meiner Sicht- Nonsens der "Wasseraufbereitung" (mit dem direkten Kontakt des Minerals mit dem Wasser) aufmerksam zu machen. Ein Nonsens, der nicht unerhebliche Risiken birgt, die es galt hier festzuhalten. Wie Du so schön weiter oben geschieben hast....es geht darum, umzudenken.....sich neu und selbst zu orientieren. Und eben nicht blind das zu glauben, was in vielen "Heilsteinbüchern" geschrieben steht. Und für dieses Umdenken liefere ich gerne die notwendigen mineralogisch-wissenschaftlichen Grundlagen.
Ihr seht selbst die Unsicherheit so vieler "Steinefreunde". So viele, die in Foren kommen um nach den besten Methoden für "Edelstein- oder Heilsteinwasser" fragen. So viele, die auf der Suche sind. Und auch denen muss man eine klare Aussage und eine klare Richtlinie an die Hand geben. Und dafür ist diese Mineralogie-Grundlagen Abhandlung gedacht.

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Radegunde
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Radegunde » 19.05.2013, 11:59

Hallo Mineralicon,
Danke für diese sehr einleuchtende Erklärung!
Gilt diese Warnung auch für Shungit? Das ist ja in dem Sinne weder Stein noch Gestein, wenn ich richtig informiert bin, aber enthält Pyritadern. Und wird als Roh"stein" auf einer ganzen Reihe von Websites hochgelobt als Wasserstein.

Grüssle
Radegunde

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 19.05.2013, 18:35

Radegunde hat geschrieben:Hallo Mineralicon,
Danke für diese sehr einleuchtende Erklärung!
Gilt diese Warnung auch für Shungit? Das ist ja in dem Sinne weder Stein noch Gestein, wenn ich richtig informiert bin, aber enthält Pyritadern. Und wird als Roh"stein" auf einer ganzen Reihe von Websites hochgelobt als Wasserstein.

Grüssle
Radegunde
Liebe Radegunde....ich habe die "Shungit-Geschichte" gerade in eine kleine Mineralogie-Grundlage verpackt:

shungit-classic-new-age-marketing-scam-t16423.html

Marcohund
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Marcohund » 19.05.2013, 19:42

Guten Abend!

Code: Alles auswählen

Ich kann die Steine ja auch in einem Plastiksackerl oder in einer  Glasviole ins Wasser geben.
[/color][/size]
Wieviel an Energie dabei verloren geht, kann ich nicht sagen.


mit GRuß
Hans

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 19.05.2013, 19:51

Marcohund hat geschrieben:Guten Abend!

Code: Alles auswählen

Ich kann die Steine ja auch in einem Plastiksackerl oder in einer  Glasviole ins Wasser geben.
[/color][/size]
Wieviel an Energie dabei verloren geht, kann ich nicht sagen.


mit GRuß
Hans

Guten Abend Hans !

Dem stimme ich voll und ganz zu. Und das ist auch die gebräuchliche Methode der meisten Kristallheiler die ich persönlich kenne.
Wir sprechen bei diesen Energien über etwas, was man physikalisch (noch) nicht messen bzw. darstellen kann. Etwas, wofür vielleicht auch das sog. Abstandsgesetz nicht gilt.
Und so wird keine Energie verloren gehen, denn für diese energetischen Zustände ist weder das Plastik noch die Glasviole eine Barriere. Das ist nun nicht meine wissenschaftliche Meinung, sondern das was ich bei vielen Kristallheilern beobachtet habe. Die Energien und Informationen finden immer einen Kanal; einen Kanal jenseits der physikalisch messbaren Realität. Und wenn die Methode stimmt und das Medium (also wir selber bei der Prozedur) in der "richtigen Schwingung" sind, dann wird alle gewünschte und benötigte Energie und Information völlig verlustfrei durch diesen Kanal fließen; egal ob die Steine durch Plastiksäckerl oder eine Glasviole vom Wasser getrennt sind.

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Marcohund » 19.05.2013, 20:07

Werte Freunde!

Wer hat Erfahrung damit?

Messen der Energie beim normalen Wasser, und dann nach den Steinen (wieviele Stunden)


Egal welche Messeinheiten ihr benutzt, Bovis, Prozente, etc.
Der Unterschied muss ja erkennbar sein.


mit Gruß
Hans

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Marcohund » 19.05.2013, 20:10

Werter Mineralicon!

Passt zwar auch nicht hierher, aber trotzdem.
Danke für die super verpackten Mineralien und für das Super Porto.

mit Gruß
Hans

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Mineralicon » 19.05.2013, 20:15

Marcohund hat geschrieben:Werter Mineralicon!

Passt zwar auch nicht hierher, aber trotzdem.
Danke für die super verpackten Mineralien und für das Super Porto.

mit Gruß
Hans

Werter Hans !
Es war mir ein Vergnügen :)

Glück Auf !

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von kristall69 » 19.05.2013, 21:44

Jetzt hab ich aber eine Frage zur Reagenzglas-Methode

Benutzt ihr diese Methode auch bei giftigen /gesundheitsschädlichen Steinen ???

Welche Energien werden denn in diesem Fall an das Wasser weitergegeben ?
Lichtvolle Grüße

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Wildflower » 20.05.2013, 10:05

Ich frag mich gerade: wenn sich die giftigen Teile im Wasser lösen lönnen, können sie sich dann auch beim tragen auf der Haut lösen? :?: :-?
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Morgaine999 » 20.05.2013, 11:01

Welche Energien werden denn in diesem Fall an das Wasser weitergegeben
Die Information die ich, das heißt in Verbindung mit einer höheren Instanz und dem Stein, beabsichtige ein zu leiten, und das ist wie beim Reiki immer das was zum Besten des Users ist ;)
LG Morgaine
Liebe Grüße
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Lizzy » 20.05.2013, 11:03

Wildflower hat geschrieben:Ich frag mich gerade: wenn sich die giftigen Teile im Wasser lösen lönnen, können sie sich dann auch beim tragen auf der Haut lösen? :?: :-?

Ich meine es gibt Steine, die man nicht direkt auf der Haut tragen sollte. Steht das nicht auch bei manchen in unserem Lexikon dabei ?

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Flutterby » 20.05.2013, 11:12

Bei diesem Thema fällt mir auch mal wieder das Buch "Die Botschaft des Wassers" von Masaru Emoto ein... Dort wird an Hand von Fotos von gefrorenen Wasserkristallen dargestellt, wie Wasser auf Informationen reagiert und dies in seiner Kristallbildung zeigt, womit auch klargemacht wird, wie wichtig es ist, dass die Qualität des Wassers stimmen muss. Denn wenn die Wasserqualität nicht stimmt, kann man damit auch kein anständiges Edelsteinwasser herstellen... ++"#
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Morgaine999 » 20.05.2013, 11:51

Man erkundige sich bei seinem zuständigen Wasserwerk und vergleiche mit einschlägig angepriesenen Mineral-Wässerchen aus sowas wie Mondquellen etc.
Mein örtliches Trinkwasser ist da auf alle Fälle gesünder.
LG Morgaine
P.S.
Wobei man berücksichtigen muss, das die Analysen der Mineralwässer oft Jahre alt sind ;) ein Schelm der Böses dabei denkt ;)
Liebe Grüße
Morgaine


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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Steinelfe » 20.05.2013, 13:40

Die Botschaft des Wassers" von Masaru Emoto dazu möchte ich noch etwas ergänzen.
Emoto hat nicht nur mit wasser gearbeitet.

Er hat auch in einem Kindergarten, z.B. , zwei gläser mit reis stehen gehabt. das eine wurde von den Kindern liebevoll besungen und mit respekt behandelt, das ander beschimpft

letzeres fauelte zusehens. Ersteres enthielt nach der testzeit fermentirten Reis der karamelfarben ist und einen angenehmen geruch hatte.

Zu dem Hat Emoto mit Infortmationen gearbeitet. D.h. Beschriftungen z.B. das Wort liebe in verschieden Sprachen hat immer wieder die selbe Grundstrucktur erzeugt.

Dazu hat er aber auch verscheidene Wasser getestet. Aus verschiedenen Quellen und heiligen "tränken" und Brunnen.

Er hat in einem test aber auch den Unterschied zwischen wasser und dem selben Wasser mit einer bergkristallinformation gezeigt. Ich kann allerdings nicht sagen ob in diesem fall der bergkristall direkt im Wasser lag oder ob er neben oder auf dem glasbehältnis lag.

Spannend ist auch das einfache beschriftete Zetell reichen um dem Wasser eine andere Quallität geben. In dem zusammenhang ist es schon interessant was auf manchen Wasserflaschen steht.

Und vielleicht können wir ja, bei Bedarf dazu ein seperates thema undter "Wasserstein" aufmachen.
Es grüßt die Steinelfe.

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Morgaine999 » 20.05.2013, 14:03

Wobei auch hier es sein könnte, dass die ABSICHT Masaru Emotos die Wasserkristalle generierte, denn bis heute ist es wohl nicht gelungen seine Ergebnisse zu wiederholen. ++"#
LG Morgaine
Liebe Grüße
Morgaine


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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von drahreg » 13.06.2013, 17:56

Flutterby hat geschrieben:Bei diesem Thema fällt mir auch mal wieder das Buch "Die Botschaft des Wassers" von Masaru Emoto ein... Dort wird an Hand von Fotos von gefrorenen Wasserkristallen dargestellt, wie Wasser auf Informationen reagiert und dies in seiner Kristallbildung zeigt, womit auch klargemacht wird, wie wichtig es ist, dass die Qualität des Wassers stimmen muss. Denn wenn die Wasserqualität nicht stimmt, kann man damit auch kein anständiges Edelsteinwasser herstellen... ++"#
Ja, wie gesagt, seine Ergebnisse konnten nocht nicht wiederholt werden, und Emoto hat inzwischen längst widerrufen, wissenschaftlich (und damit wiederholbar) zu arbeiten und bezeichnet seine Bilder nur noch als "Kunst". Das aber hat sich lang nicht so schnell herumgesprochen wie seine anderen Theorien...
erd-heilung.de/download/Connection_Artikel_Emoto_Angelwater.pdf
Und trotzdem faszinieren mich die besonderen Eigenschaften von Wasser immer wieder...
Gerhard

AddToBo
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von AddToBo » 24.02.2016, 14:11

Um ein altes Thema nochmal hervorzukramen:
Habe ich das richtig verstanden, dass man die Rohsteine besser in ein Glas legen und dieses Glas dann in eine Karaffe (o.ä.) mit Wasser legen soll? Also dass die Steine trocken bleiben und nur das Glas, in dem die Steine sind, im Wasser steht? Somit ist es dann unmöglich, dass giftige Stoffe etc. in den Körper gelangen, oder?

Danke für eure Hilfe.

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Wildflower
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Wildflower » 24.02.2016, 14:54

Ja, genau so :D
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Blackpearl

Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Blackpearl » 25.02.2016, 07:27

Wenn du ein Stein, ob roh oder nicht vor deiner Karaffe stellst und dann die Energie des Steines mit einer Bergkristallspitze einleitest, erreichst du sogar eine höhere Energieübertragung als durch Glas. Durch beide Fälle werden keine Giftstoffe in das Wasser gelangen ;-)

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Steinkatze » 25.02.2016, 16:29

Wildflower hat geschrieben:Ich frag mich gerade: wenn sich die giftigen Teile im Wasser lösen lönnen, können sie sich dann auch beim tragen auf der Haut lösen? :?: :-?
Hmmm... das frage ich mich auch, denn man "schwitzt" ja kontinuierlich, wenn auch nicht fühlbar. :roll:
Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
(von Ernest Hemingway)

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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Morgaine999 » 25.02.2016, 17:33

Ja, die Haut nimmt alles auf, wenn die Partikel klein genug sind. Nicht umsonst wird ja geraten Magnesium über die Haut in Form von Öl oder Fußbädern zu nehmen, weil mehr ankommt als über den Darm. Alle wissen hier vermutlich das Weichspüler Krebs auslösen, wie soll es anders gehen als dass sie über die Haut aufgenommen werden, die Krebsauslösenden Stoffe? Oder jetzt das neuste Thema, Parabene in Duschgels etc. die Hormonähnliche Wirkung haben?
Ich würde also giftige Steine lieber über dem Puli/T-Shirt tragen als auf der Haut wenn ich schwitze, siehe auch die Diskussion um den senfgelben Stein aus Indonesien ;)
P.S. bei den Stoffen die man sonst mittrinkt nimmt man es ja auch durch die Haut auf, der Schleimhaut des Mundes, Speiseröhre, des Magen-Darmtraktes ;)
Liebe Grüße
Morgaine


Eines der eindeutigsten Zeichen für Reife ist die Fähigkeit, mit jemandem nicht einer Meinung zu sein, während man dennoch respektvoll bleibt.
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Viviana
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Viviana » 27.02.2016, 15:52

Habe gehört, dass man Malachit nicht als Wasserstein verwenden darf. Stimmt das?
Steine sind deine wahren Freunde.

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Morgaine999
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Morgaine999 » 27.02.2016, 17:18

Stimmt
Liebe Grüße
Morgaine


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Pandoria
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Re: Wassersteine - aus der Sicht eines Mineralogen

Beitrag von Pandoria » 27.02.2016, 17:40

Man kann ihn schon als Wasserstein verwenden, er darf nur nicht direkt ins Wasser. Aber in einem Glas oder mit Einleitung geht das sehr gut.

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