An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Engel bedeutet „Bote“ oder „Gesandter“, das Wort kommt vom griechischen Begriff „Angelos“.
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magicjeanny
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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon magicjeanny » 29.08.2010, 23:11

Hi WIldflower,

ich kanns nachvollziehen - auch wenn es bei mir anders ist. Ich DENKE zwar in Bildern, aber ich fürs FÜHLEN brauch ich sie nicht.

lG
magicjeanny

Xhari
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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon Xhari » 11.11.2016, 18:30

Puh, ganz altes Thema, ich hoffe es ist nicht schlimm, wenn ich es mal wieder ausgrabe um auf Wildflowers letzten Beitrag zu antworten. Ich finde die Frage nämlich auch interessant, bei mir mischt sich christliche Spiritualität mit dem christlichen Glauben. Die Basis ist mir wichtig, die da heißt "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Das nur soweit zu mir...

Im Glauben ist Gott dreifaltig, es gibt also ohnehin nicht nur eine Erscheinung Gottes. Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist. Christus ist derjenige, der sichtbar wurde und somit der einzige, den ich visualisieren kann. Ich sehe ihn als Zeichen dafür, dass Gott in uns allen wohnt und beschränke das nicht nur auf uns Menschen. Jedes Wesen, das mir begegnet, ist ein Geschöpf des Vaters, dem Sohn im Grunde ähnlich/gleich, denn es ist ein Teil Gottes, der lebendig wurde. Durch den Geist mit allem anderen, das lebt, verbunden. Somit begegnet Gott mir auch überall -> Gott ist für mich das Leben selbst, Anfang, Weg, Ende. Er ist immer bei mir. Ich spüre es als eine Art Gewissheit, dass ich mich immer an diesen Teil wenden kann, der mit allem verbunden ist. Dass ich Unterstützung bekomme, wenn ich sie erbitte, dass auch mein Dank nicht ungehört verhallt. Eben durch diese Verbundenheit weiß ein anderes Wesen, ob Engel, Mensch, Tier, Pflanze oder Mineral wie es mir geht und was zu tun ist, um mir zu helfen. In solchen Momenten begegnet mir Gott - ebenso wie in Momenten, wo ich intuitiv etwas tue, das anderen helfen kann. :)

Aber das ist meine persönliche Sichtweise, es wird viele andere geben und keine ist wirklich falsch...

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Morgaine999
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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon Morgaine999 » 11.11.2016, 19:13

Du bist die Welle, Gott ist das Meer. Und Engel sind die Fische ;)

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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon Dux Bellorum » 11.11.2016, 19:53

Wildflower hat geschrieben:Ich hab da eine Frage: Helfen Engel immer nur demjenigen der sie bittet? Ich habe schon für zwei verschiedene Personen die Engel um hilfe für diese Personen gebeten (im sozialen/persönlichen Bereich), aber es hat sich nichts für sie verändert....


Nein, erstmal müssen wir zwischen den gefallenen Engeln und den weißen Engel ( ich sage immer weißes Geflügel) unterscheiden.
Also wenn sich nix geändert hat, dann mögen die weißen Engel diese Personen net, oder Dich als Bittsteller. Frage doch einmal die
gefallenen Engel. Ich arbeite nur mit den gefallenen Engel, die helfen mir zumindest immer 8) Andere bekommen wieder Hilfe
durch die weißen Engels.
Wenn man bittet sollte man auch nen Opfer bringen, zum Beispiel ne gute Weihrauschmischung für den guten alten Lucifer [{³@²

Ich hoffe ich konnte weiter helfen +##

LG Dux )O(

Styx
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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon Styx » 12.11.2016, 08:48

Xhari hat geschrieben:Puh, ganz altes Thema, ich hoffe es ist nicht schlimm, wenn ich es mal wieder ausgrabe um auf Wildflowers letzten Beitrag zu antworten. Ich finde die Frage nämlich auch interessant, bei mir mischt sich christliche Spiritualität mit dem christlichen Glauben. Die Basis ist mir wichtig, die da heißt "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Das nur soweit zu mir...

Im Glauben ist Gott dreifaltig, es gibt also ohnehin nicht nur eine Erscheinung Gottes. Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist. Christus ist derjenige, der sichtbar wurde und somit der einzige, den ich visualisieren kann. Ich sehe ihn als Zeichen dafür, dass Gott in uns allen wohnt und beschränke das nicht nur auf uns Menschen. Jedes Wesen, das mir begegnet, ist ein Geschöpf des Vaters, dem Sohn im Grunde ähnlich/gleich, denn es ist ein Teil Gottes, der lebendig wurde. Durch den Geist mit allem anderen, das lebt, verbunden. Somit begegnet Gott mir auch überall -> Gott ist für mich das Leben selbst, Anfang, Weg, Ende. Er ist immer bei mir. Ich spüre es als eine Art Gewissheit, dass ich mich immer an diesen Teil wenden kann, der mit allem verbunden ist. Dass ich Unterstützung bekomme, wenn ich sie erbitte, dass auch mein Dank nicht ungehört verhallt. Eben durch diese Verbundenheit weiß ein anderes Wesen, ob Engel, Mensch, Tier, Pflanze oder Mineral wie es mir geht und was zu tun ist, um mir zu helfen. In solchen Momenten begegnet mir Gott - ebenso wie in Momenten, wo ich intuitiv etwas tue, das anderen helfen kann. :)

Aber das ist meine persönliche Sichtweise, es wird viele andere geben und keine ist wirklich falsch...


In meinen Augen ist es mehr als falsch, an einem Gott zu glauben, dem ich egal bin und war . Was ich meine, das Monotheismus immer auf Unterwüfigkeit abzielt. Wenn man sich in der Geschichte mal umsieht, hat keine andere Religion als diese mehr Blut an den Händen. Deshalb verachte ich diesen vermeintlichen Gott mit seinem Gefolge.

Laut Bibel ist Luzifer gefallen, weil er Gott zu sehr liebte, allein das sollte einem zu denken geben.
Für mich hat Gott mit seinen Engel kein Platz mehr in diesen Leben .
Ich wirke aus meiner eigener Kraft. Lieber tausend gefallene, die einen solange wach rütteln und nicht in Ruhe lassen, bis man auf die eigenen Füße kommt, als einen sogenannten Engel.

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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon Wildflower » 12.11.2016, 08:50

@ Dux
Ich habe da mitlerweile andere Erfahrungen gemacht. Ich habe wieder für jemanden um Hilfe gebeten (ich bitte nie einen "bestimmten Engel" sondern - ich kann das so schlecht beschreiben.....die/den der für die/den jenigen zuständig sind/ist.
Bei den letzten Malen hat es geklappt und mitlerweile bin ich der Meinung, wenn es nicht klappt mit der Hilfe , hat es einen Grund. Wahrscheinlich muß derjenige diese Erfahrung machen um daran zu wachsen, oder was immer.

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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon Xhari » 12.11.2016, 10:40

@ Styx: Wie soll ich denn einer Wesenheit egal sein, die in mir lebt und die mir tausendfach begegnet in allem anderen, was lebt? Ich begegne Menschen, denen ich egal bin, ich begegne Tieren, die keinen Draht zu mir finden oder ich zu ihnen. Dieser Verbindung von mir zu anderen kann ich aber nicht egal sein. :) Aber das ist meine Sicht. Wenn du eine andere hast, muss die ja nicht falsch sein, für dich mag sie passen... für mich passt diese...

Lucifer, ehrlich gesagt habe ich mich mit ihm kaum befasst. Die "Himmel-Hölle"-Geschichte ist eines der Dinge, die ich eher kritisch sehe, ein bisschen wie ein Märchen, das Erwachsene ihren Kindern erzählen um sie zum Brav sein zu erziehen. In sofern lehne ich Lucifer nicht ab, auch von ihm steckt ein Teil in jedem von uns und diese Seite konstant zu verleugnen ist ganz sicher nicht der Sinn der Sache. Ich hoffe, beide halten sich in mir die Waage und letztlich entsteht etwas gutes daraus, nicht nur für mich.

Gott - Lucifer, weiße - gefallene Engel... mir ist das alleine zu schwarz-weiß... ich sehe das Leben anders. Es gibt viele, viele Facetten dazwischen, es gibt auch viele andere Farben als nur diese beiden. Ich habe mich nicht ausgiebig mit der Engel-Thematik beschäftigt. Ich weiß, dass es sie gibt und dass ich sie ansprechen und um Unterstützung bitten kann. Darüber hinaus folge ich meinem Gefühl, was gerade richtig und wichtig ist.

Ich muss noch etwas ergänzen, weil ich glaube, ich habe etwas Wesentliches nicht beantwortet. Du hast recht, viele Kriege gehen zu Lasten monotheistischer Religionen, und es setzt sich auch heute noch fort. Ich laste diese Kriege aber keinesfalls Gott an, es sind wir, die Menschen, die meinen wir müssten auf einander einschlagen, weil wir glauben jemand folgt einem falschen Gott oder lebt einen falschen Glaubensweg. Ich finde es aber unsinnig... ich kann doch nur sagen, was *für mich* richtig und falsch ist. Wer wäre ich denn, es für dich genauso festlegen zu wollen?

Es gibt viele Sachen, die ich verurteile, aber auch das bedeutet doch nur *für mich* waren sie falsch. Dazu gehört btw. vor allem die Auslöschung eines Lebens, die nicht-Wertschätzung anderer Leben als dem eigenen. Das ist *für mich* das schlechteste, was es gibt - aber komplett freisprechen kann ich mich davon auch nicht, denn ich muss mich ernähren, und ich mag keine Viecher, die mein Blut wollen - Mücken und Zecken verschone ich nicht, wenn ich sie in meiner Wohnung sehe oder sie an mir oder meiner Katze festsaßen. Und natürlich mache ich auch Fehler oder übersehe die Schnecke, die da gerade vor mir herum kriecht, in meiner Eile oder Gedankenlosigkeit.

@ Wildflower: Die Erklärung gefällt mir, und ich sehe es ähnlich. In der direkten Hilfe von Mensch zu Mensch zu Mensch ist es auch nicht anders, jemand, der "sich nicht helfen lassen will" muss vielleicht noch einen ganz anderen Schritt gehen, bevor er soweit ist, dass er diesen gehen könnte bei dem man ihn gerne unterstützen würde.
Zuletzt geändert von Xhari am 12.11.2016, 11:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon Wildflower » 12.11.2016, 11:08

Xhari hat geschrieben:
@ Wildflower: Die Erklärung gefällt mir, und ich sehe es ähnlich. In der direkten Hilfe von Mensch zu Mensch zu Mensch ist es auch nicht anders, jemand, der "sich nicht helfen lassen will" muss vielleicht noch einen ganz anderen Schritt gehen, bevor er soweit ist, dass er diesen gehen könnte bei dem man ihn gerne unterstützen würde.


Ja, ich habe das letztens selber miterleben dürfen.

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Lizzy
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Re: An alle, die sich mit Engel beschäftigen

Beitragvon Lizzy » 14.11.2016, 09:57

Xhari hat geschrieben:Ich muss noch etwas ergänzen, weil ich glaube, ich habe etwas Wesentliches nicht beantwortet. Du hast recht, viele Kriege gehen zu Lasten monotheistischer Religionen, und es setzt sich auch heute noch fort. Ich laste diese Kriege aber keinesfalls Gott an, es sind wir, die Menschen, die meinen wir müssten auf einander einschlagen, weil wir glauben jemand folgt einem falschen Gott oder lebt einen falschen Glaubensweg.


Genau aus diesem Grunde hab ich mich von der Kirche abgewendet. Man sollte auch den Unterschied zwischen Religion und der Institution Kirche nicht vergessen. Das Christentum, so wie es schriftlich festgehalten und reglementiert ist, hat nichts mit dem ursprünglichen Christentum zu tun. Nicht Gott, oder die Menschen die an ihn glauben und über Jahrhunderte lang im Verborgenen zu ihm gebetet haben, sind schuld an den Kriegen. Es sind diejenigen, die sich als "Vorsteher" der Christen sehen - noch schlimmer in meinen Augen: als "Vertreter" Gottes auf Erden. Genau aus diesem Grunde ist für mich KEINE der monotheistischen eine optimale Lösung - wobei letztendlich alle auf einen gemeinsamen Kern zurückgehen.

Außer den Kriegen gibt es noch viele furchtbare Dinge, die im Namen dieser Kirche getan wurden...Hexenverfolgung, Ausrottung indigener Stämme, "Zwangsbekehrung" der Sachsen unter Karl dem Großen der ja anscheinend auch noch die Dreistheit besaß die heilige Irminsul fällen zu lassen etc...

Ich habe mich vor einigen Jahren über die Beschäftigung mit Steinen und Runen eher dem Naturspirituellen oder auch in Teilen den alten polytheistischen Gedanken unserer Vorfahren zugewandt . Mittlerweile ist meine Götterwelt durch die Priesterinnenausbildung auch eher zu einer GöttINNENwelt geworden. Diese Glaubensvorstellungen geben mir mehr, als es das Christentum getan hat.
die Götter und Göttinnen lassen sich nicht in Räume sperren, sie sind überall in der Natur um uns herum.


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