Epidot

Edelsteine und ihre Bedeutung und angeblichen Wirkungen. Hilfe für Krankheiten suchen.
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dea pacis

Epidot

Beitrag von dea pacis » 13.06.2005, 14:06

Hallo,
ich habe diese Seite durch Zufall gefunden auf der Suche nach Einträgen zum Heilstein Epidot. Habe diesen Namen vorher noch nie gehört und jetzt einen solchen Stein von einem guten Freund geschenkt bekommen. Kennt ihn jemand und was bewirkt er? Würd mich über eine Antwort von euch echt freuen. :)

Rudi
Beiträge: 13
Registriert: 09.06.2005, 09:39

Re: Epidot

Beitrag von Rudi » 13.06.2005, 16:34

Hallo dea pacis,
Der Epidot ist an und für sich kein unbekannter Stein. Es gibt ihn in opaker Form, oftmals mit roten Japsis vermischt (Unakit), aber auch als transparente dunkelgrüne Kristallspitzen. Gienger schreibt den Epidot folgende Eigenschaften zu:

Bringt Geduld, löst falsche Selbstbilder auf und macht die Realität bewußt.
Fördert Erholung und Regeneration, löst Trauer, Kummer Selbstmitleid und Gram auf.
Stärkt Konstitution und Kondition, immunstärkend, regt Leber und Galle an und verbessert Verdauungsprozesse im Dünnndarm.

Allerdings ist dazu ein Stein abgebildet bei dem sich der Epidot mit dem roten Jaspis vermischt, also ein Unakit. Ich vermute daß die beschriebenen Heilwirkungen auf den Unakit zutreffen, denn den unvermischten Epidot kann man die regenerierenden und Immunstärkenden Eigenschaften zuschreiben, aber das mit der Konstitution und Kondition geht sicher auf das Konto des enthaltenen roten Jaspis.

LG Rudi

Gast

Beitrag von Gast » 07.07.2005, 10:54

Epidot gehört zu den Sorosilkaten (silkatische Gruppenstrukturen).
Die mineralogische Formel lautet Ca2(Fe,Al)Al2[(O/OH)/(SiO4) (Si2O7)],
Kristallklasse 2/m.
Die Härte nach Mohs beträgt 6-7, die Dichte liegt bei 3,3-3,5 g/cm³.
Farbe gelbgrün bis olivgrün, Fe reiche Varietäten sind schwarzgrün, Fe arme grau gefärbt.
Hauptsächliches Vorkommen von Epidot in metamorphen Gesteinen, aber auch als Kluftmineral.

Dies sind die wichtigsten Informationen zum MINERAL Epidot. Für ausführlichere Infos kann ich das Buch Mineralogie von S. Matthes empfehlen, erschienen im Springer-Verlag.

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