"Reifung" der Steine oder Placebo?

Edelsteine und ihre Bedeutung und angeblichen Wirkungen. Die moderne Steinheilkunde. Hilfe für Krankheiten suchen.
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vorollo
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"Reifung" der Steine oder Placebo?

Beitrag von vorollo » 18.02.2011, 11:12

Hallo zusammen

Ich möchte mit euch eine persönliche Beobachtung teilen: Macht ihr auch die Erfahrung, dass jene Steine, welche uns häufig im Alltag begleiten (sei es in der Hosentasche, im BH oder an einer Kette) und welche wir auch entsprechend sorgfältig pflegen und hegen (reinigen, aufladen etc.) an Wirkung zunehmen mit der Zeit? Ich spüre, dass es mit meinen Lieblingssteinen wie mit Rotwein ist - die werden mit der Zeit immer besser, vorausgesetzt sie werden achtsam behandelt.

Mein Credo ist daher seit Langem: Lieber weniger Steine, dafür mehr Achtsamkeit / Lieber kleinere Steine, dafür reinere / Lieber weniger verschiedene Sorten, dafür mehr geballte Stimmigkeit unter den Steinen (eine kleine Steinsammlung, welche in sich harmoniert, verstärkt sich von Innen heraus).

Meine Erfahrungen - welche Erfahrungen macht ihr?

V.
Zuletzt geändert von vorollo am 18.01.2013, 13:34, insgesamt 3-mal geändert.

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beecharmer
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von beecharmer » 18.02.2011, 17:25

Ich finde das eine sehr interessante Theorie! Hab natürlich eh nur eine kleine Sammlung, da ich ja erst anfange, aber dafür hat man dann halt mehr Zeit sich mit dem einzelnen Stein zu "beschäftigen".
Ich denke schon dass dessen Wirkung dann besser ist als diejenige eines Steins, der monatelang unbeachtet im Regal einstaubt....
Und ich denke ebenfalls dass Menschen und Steine Zeit brauchen um sich aneinander zu "gewöhnen", also dass die Wirkung eines Steins zunimmt je öfter man mit ihm arbeitet bzw. ihn bei sich trägt.....

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Rita_S
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Rita_S » 18.02.2011, 18:22

hallo,
wirklich ein schönes thema :D

ich glaube nicht, daß sich die steine uns anpassen,
sondern das wir menschen ein ganze weile brauchen
die steine und deren wirkung auf uns zu verstehen
und/oder zu verarbeiten. alleine das beschäftigen
mit meinen steinen, ohne jetzt auf einen besonderen
einzugehen, gibt mir schon ein gefühl, das ich nicht
beschreiben kann. wir müssen erst erlernen mit
dieser energie umzugehen, sie auf uns wirken lassen.
nicht das besitzen der steine ist für mich wichtig,
der umgang, die beachtung und die beobachtungen,
was sich in mir verändert sind wichtig für mich.
nicht der wert an sich, der wert für mich ist mir
wichtig. das beschäftigen mit den steinen ist mir wichtig
und bringt mir sehr viel energie, nicht die wertvolle
sammlung in der vitrine, die einmal im monat in den
vollmond geschleppt werden *muß*. und auch die vielen
steinchen am wegesrand, die für mich keinen namen haben,
in keinen büchern stehen und nur einfach schön sind,
auch die gehören zu meinem leben.....

meine 5 cent
mini

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vorollo
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 20.02.2011, 12:44

Danke für eure Antworten, die sind sehr interessant!

Gibt es noch mehr Erfahrungen in diese Richtung?

V.

helmut
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von helmut » 20.02.2011, 14:20

ich finde den gedanklen auch recht interessant zumal ja ich einer bin, der mag steine eh nicht so gerne bei sich haben,
manche ( z.b. hämatit ) die stossen mich ab, da fühl ich mich total unwohl damit.

tröllchen hat mal geschrieben, er war ganz kirre als er mal für ne börse viele verschiedene steinchen in der hand hatte

und ich wunder mich auch oft, wenn ich lese: am hals X im BH Y in der Tasche Z+A unterm Kopfkissen diesen, am Bauch jenen

naja und dann hab ich zur Steinenergie auch meine ganz besondere Meinung, denn ich denke, die können nur das abgeben, was man in sie hineinbringt.

so wie ne art katalysator, der eigene gedanken / schwingungen postitiv umwandelt und zurückgibt.

und hege und pflege kann da bestimmt sehr nützlich sein...


ist irgendwie mit den frauen nicht anders, kümmert man(n) sich intensiv und liebevoll um eine einzige
bekommt man das, was man hineinsteckt ( an liebe und zuneigung ) wieder sehr liebevoll zurück...

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Dina
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Dina » 21.02.2011, 10:30

chapplmonster hat geschrieben: ist irgendwie mit den frauen nicht anders, kümmert man(n) sich intensiv und liebevoll um eine einzige
bekommt man das, was man hineinsteckt ( an liebe und zuneigung ) wieder sehr liebevoll zurück...
Das ist ein toller Vergleich!! Ich werde mir das gleich mal hinter meine grünen Ohren schreiben... Ich finde es super interessant mich mit den Steinchen zu beschäftigen und meine gesamte Freizeit geht dafür drauf... Und ich hoffe, das bleibt noch lange so, dann bekomm ich bestimmt noch viel zurück!

Und ja, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, denke ich auch, dass die Bindung zwischen mir und den einzelnen Steinchen noch reifen kann...

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vorollo
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 16.01.2013, 21:02

Dieses Thema interessiert mich noch immer :idea:.

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Junikind
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Junikind » 16.01.2013, 21:30

Hallo,
habe mittlerweile ne kleine Sammlung von Steinchen zusammengetragen. Einige trage ich täglich andere nur ab und dann. Prinzipiell denke ich das mir meist instinktiv zu sollchen Steinen oder Steinkombinationen greifen die uns gut tun.
Und diese Steine die wir regelmäßig gebrauchen intensiver wahrnehmen. Genausogut gibt es aber auch Steine die wir gerne mal berühren gerne Tätscheln und streicheln aber weniger oft bei uns tragen, weil es für diese Steine noch nicht an der Zeit ist uns zu begleiten. Andere Steine begleiten uns nur kurz weil wir sie vielleicht auch nur für ein paar Stunden oder einen Tag brauchen. Turmalin bspw. trage ich ganz ganz selten und irrgentwie nur dann wenn ich weiß es währe besser diesen heute bei sich zu haben weil Person X da ist oder negative Schwingungen verbreitet.
Tja und dann gibt es noch diese SOS Steine wie den Sugi wenn das Rheuma mal wieder so stark wird oder wieder Migäne angesagt ist.
Manche Tage wenn ich mein Glasteil der Schrankwand öffne und überlege ob der eine oder ander mit will strömt die Engerie förmlich auf mich ein. Es gab aber auch schon Tage da bin ich nach Hause gekommen bin in die Wohnstube gekommen und gedacht das ist aber eine Begrüßung weil ich die Energie oder Schwingungen der Steine regelrecht mit den Händen greifen konnte.
Das sind so die Erfahrungen die ich in den vergangenen Monaten machen konnte.
LG
Junikind
++"#

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 16.01.2013, 21:35

Schöne Erzählung, danke. Nach meiner Erfahrung reifen Steine wie guter Rotwein. Durch das Hätscheln und Pflegen verbinden sie sich intensiver mit unserer Seele und unserem Geist und wirken dann stärker als am Anfang. Aber nur, wenn es von Anfang an die richtigen Steine waren.

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 17.01.2013, 08:16

Ich bin nicht der Meinung, das die Steine reifen, sondern, das wir reifen.... :wink:

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 17.01.2013, 10:04

Wildflower hat geschrieben:Ich bin nicht der Meinung, das die Steine reifen, sondern, das wir reifen.... :wink:
So kann man es auch formulieren, guter Input! Ich bin sehr froh, dass du mitdenkst +._-{###. Man könnte auch sagen: die Verbindung zwischen Stein-Mensch reift. Wie dem auch sei, irgend etwas reift... Aber du hast Recht, wohl doch eher wir als der Stein. Rein mineralogisch gesehen kann es nämlich nicht sein, dass sich unsere Steinchen irgendwie verändern... Obwohl: es gibt ja immer wieder Berichte darüber, dass sie sich durch die normale Benutzung plötzlich verändert hätten (mal abgesehen von einer ungewollten Gewalteinwirkung durch Stoss, Schlag, Druck, Sonnenlicht etc.).

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 17.01.2013, 11:43

vorollo hat geschrieben:Ich bin sehr froh, dass du mitdenkst +._-{###.
Ich versuch´s.... :mrgreen: :wink:
vorollo hat geschrieben: es gibt ja immer wieder Berichte darüber, dass sie sich durch die normale Benutzung plötzlich verändert hätten (mal abgesehen von einer ungewollten Gewalteinwirkung durch Stoss, Schlag, Druck, Sonnenlicht etc.).
Ich denke, sie verändern sich nicht, nur wir brauchen sie nicht mehr, weil die Energie uns genug geholfen hat :wink:
Natürlich könnte man dann auch fragen, warum laden wir dann die Steine imnmer wieder auf?
Wahrscheinlich ist es so, das der Mensch sich damit "besser" fühlt. Sozusagen, als "Danke" für den Stein.

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 17.01.2013, 12:07

Wildflower hat geschrieben:Natürlich könnte man dann auch fragen, warum laden wir dann die Steine imnmer wieder auf?
Wahrscheinlich ist es so, das der Mensch sich damit "besser" fühlt. Sozusagen, als "Danke" für den Stein.
Dank dir habe ich die Diskussion nun da, wo ich sie haben wollte! Ich stellte diese Frage vor einiger Zeit Herrn Gienger persönlich. Gemäss Gienger reagieren Steine vollkommen unterschiedlich auf Reinigungsrituale und Reinigungsmedien. Z. B. sollte man Unakit nicht mit Salz reinigen, andere wie Quarze sind problemlos. Gemäss Kühni/von Holst brauchen Steine mit einer Härte von >7.5 Mohs gar kein Reinigungsritual. Alle Korunde müsste man demzufolge gar nie energetisch reinigen. Fazit: Wenn Steine nicht auf unsere "feinstofflichen" Einflüsse reagieren, ist es völlig egal, wie und ob man sie reinigt. Folgende Möglichkeiten sehe ich:

- Täuschung: Die "Gurus" und Autoren wissen das, nutzen diesen Effekt jedoch aus, um ihren "Jüngern" (uns!) den Tamagotchi-Effekt* einzuflössen, damit sie (wir!) auch schön bei ihrem (unserem!) Hobby bleiben und weiterhin fleissig Bücher und Steine kaufen.

- +/- Ehrlich: Die "Gurus" und Autoren haben die Erkenntnis gewonnen (wie auch immer), dass Steine tatsächlich unterschiedlich ansprechen, haben aber keine Erklärung für diesen Effekt. Oder sie haben eine Erklärung, die sie jedoch nicht offen kommunizieren (denn in den Büchern las ich bisher keine überzeugenden Antworten zu dieser Frage).

- Nicht kritisch genug: Die "Gurus" und Autoren sind nicht kritisch genug und fallen selbst auf den Placebo-Effekt** rein - sie bilden sich ein, dass die Steine unterschiedlich auf Reinigungsmethoden und andere feinstofflichen Einflüsse reagieren. Und wir bilden es uns ebenfalls ein. Ein reiner Placebo-Effekt also.

Was meint ihr, was trifft zu? Ganz ehrlich.

* http://de.wikipedia.org/wiki/Tamagotchi
** http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 17.01.2013, 12:18

Ganz ehrlich, ich habe das Bedürfnis, besonders neu erworbene Steine zu reinigen, so richtig mit Spülmittel, weil die doch schon durch etliche Hände gingen und ich mir "einbilde" das vielleicht doch schlechte Energie drann haften geblieben ist :oops:
Und wenn ich einen Stein ablege, weil ich ihn im Moment nicht mehr brauche, spühle ich ihn unter fließend Waser ab und lege ihn zu Bergkristall, Amethyst, Mond oder Blume des Lebens, weil ich mich mit diesem Ritual besser fühle.
Wenn ich mich mit einer Handlung gut fühle, hat das sicherlich auch Auswirkungen auf mein ganzes Befinden. Vielleicht ist es Placebo, aber eigendlich völlig wurscht, Hauptsache ich fühle mich gut :D :wink:

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 17.01.2013, 12:30

Ich rede nicht von der physischen Reinigung. An jedem neu gekauften Stein kleben ja noch Rückstände. Logisch, will man die weg haben. Ich spreche von der Reinigungszeremonie mit Salz, Amethystdruse, Mond, Morgensonne, Klang, Räucherungen, Blume des Lebens etc. All diese Handlungen verbessern nur unsere Einstellung zum Stein, sagst du? Ist bisher auch meine Meinung. Der Stein verändert sich nicht, ihm ist das ziemlich egal, ob wir ihn bei Vollmond einer Jungfrau auf die Brüste oder ihn bei Neumond im Gletscherbach versinken lassen.

Doch diese Variante widerspricht den ernst gemeinten Aussagen unserer lieben Autoren grundlegend. Und da habe ich ein kleines Verständnisproblem... :roll:

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 17.01.2013, 12:41

Nun ja, ist eben alles auch immer eine Sache des Glaubens, ob eine Reinigung nötig ist, oder nicht. So, wie manche an Gott glauben und manche nicht.
Man fühlt sich eben besser, wenn man glaubt und der Mensch braucht Rituale, dann fühlt er sich sicher und geborgen.
Zudem ist der Mensch auch noch wißbegierig und will alles erklären können..... :wink:

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 17.01.2013, 13:01

Wildflower hat geschrieben:Man fühlt sich eben besser, wenn man glaubt und der Mensch braucht Rituale, dann fühlt er sich sicher und geborgen.
Zudem ist der Mensch auch noch wißbegierig und will alles erklären können..... :wink:
Jetzt ist mir deine Antwort zu einfach. Wenn das so ist, weshalb unterscheiden denn die Autoren zwischen verschiedenen Reinigungsmethoden und deklarieren einige als nutzlos und andere als sinnvoll und wirksam... Persönliche Präferenz? Oder tun sie es, um uns (oder sich selbst) das Gefühl zu geben, dass da etwas Objektives dahinter steckt? Das tut es aber offenbar nicht! Oder doch? Wenn ich ein Buch schreiben würde (ich habe es nicht vor, keine Bange), dann stellte ich im Vornherein klar, dass alle Reinigungsmethoden sinnvoll, wirkungssteigernd oder -erneuernd wären, ausser, sie beschädigten den Stein physikalisch auf der Makroebene (z. B. man lege nie einen Opal in Salz oder einen Amethyst in die Mittagssonne).

Ich vermute schon lange, dass Heilsteine und deren Vermarktung ein perfekt getarntes Placebo-System sind, doch ich wundere mich darüber, wie verdeckt und missverständlich sich die Autoren diesbezüglich formulieren. Klar, werdet ihr sagen, man soll nicht alles wörtlich nehmen, was geschrieben steht. Aber wozu dann die ganze Bücherei? Und weshalb schreibt Herr Gienger dann seitenweise Newsletter gegen das böse globale Finanzsystem, wenn er doch ebenfalls die Mechanismen der Marktwirtschaft zu seinen Gunsten ausnutzt, indem er jene Informationen verbreitet, welche den Kaufanreiz nach seinen Büchern, Vorträgen und Steinen fördert und alle übrigen Informationen für sich behält?

Ich selbst habe für mich die Antworten, meine kritischen Threads sind nur da, um die Diskussion anzuregen und allenfalls zu inspirieren...

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 17.01.2013, 14:48

Ja, weißt du, ich habe das mit den verschiedenen Reinigungsweisen auch nie vestanden. Manchmal ist es sogar widersprüchlich, wie auch, teilweise, die Wirkung der Steine.
Vielleicht ist es einfach so, das die Menchen unterschiedliche Erfahrungen damit gemacht haben, bzw. persönliche Vorlieben verbreiten.

Und, ja klar, ist da auch Kommerz bei wenn man Bücher schreibt/verkauft. Die Leute müsssen ja von etwas leben. Somit sind die Autoren gezwungen, ihren Standpunkt immer wieder neu zu vertreten.

Vielleicht steuert ja noch jemand seine Gedanken zu diesem Thema dazu? :)

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vorollo
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 17.01.2013, 15:06

Wildflower hat geschrieben:Manchmal ist es sogar widersprüchlich, wie auch, teilweise, die Wirkung der Steine.
Ja, aber die widersprüchlichen Wirkungsweisen der Steine kann ich noch nachvollziehen, da es verschiedene Ansätze gibt, einen Stein auszuwählen und eben auch die Erwartung in ihn mitschwingt und mitwirken kann. Aber bei der Reinigung sollte es keine Widersprüche geben - wenn doch, dann ist das fast der Beweis dafür, dass ALLES (und nicht nur ein Teil davon) Glaubenssache ist.

Meine ganz persönliche Meinung ist die: Ich glaube, 90% der Wirkung von Steinen ist Placebo und 10% ist etwas, das wir noch nicht erklären können. Wir bestehen ja alle aus Atomen und sind in unserem Raumzeit-Gefüge eingepflanzt, welches wir als "unsere Welt" inkl. uns selbst wahrnehmen. Mit Betonung auf "wahrnehmen". Doch da ist noch mehr. Wir wissen ja noch nicht alles. Und je mehr ich mich mit der Frage auseinandersetzte, desto mehr sehe ich, was wir noch nicht wissen. Nicht, dass ich erklären könnte, was wir nicht wissen, aber ich sehe deutlicher, worin unsere Wissenslücke in etwa besteht. Doch jetzt wird's zu abgehoben... +++#

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Wildflower
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 17.01.2013, 15:25

Ja, die Sachen die passieren und die man nicht erklären kann.......
Sie sind fasziniernd...........

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silkymoonrise
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von silkymoonrise » 17.01.2013, 16:59

Ich möchte gerne noch in die Diskussion einbringen,

dass wir ja damals auch das Thema hatten, dass unsere gecrashten Bergkristalle,
die wir in unseren Ketten (meist auch noch der Optik wegen!) verarbeitet hatten,
nach manchmal nur stundenlangem Tragen anfingen, zu verheilen;
nach einiger Zeit am Körper sogar restlos ohne Risse wieder heil hergestellt waren. :shock: :D

Hier meine Kette als Beispiel dazu (bitte Fotos zum Vergrößern anklicken),
denn viele Neue kennen ja die Thematik noch nicht:
62.Rhodochrosit_mitPyritSchoerlBergkr.JPG
12.3.2009, 00:07 Uhr nach der Fertigstellung, damals ahnte ich noch nichts und trug sie gleich nachts....
62b.Rhodochrosit_mitPyritSchoerlBergkr.JPG
13.3.2009, 22:41 Uhr

Wir haben ja auch Energien in uns, die sich auch auf die Steine übertragen.
Es scheint ein Geben und Nehmen zu sein.
Steine leben ja auch, sonst wären sie nicht gewachsen.

So, wie Blumen prächiger gedeihen, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt,
wird es nach meinem Empfinden auch bei den Steinen sein. Genau, wie einige von Euch denken.

Die Steine, die ich nachts in der Hand halte, werden immer schöner.
Momentan ein Chevronamethyst, der mir beisteht, einiges in Geduld und Verständnis zu sehen.
Er strahlt jeden Morgen mehr Klarheit aus; ich vielleicht auch, *grins*.

Oder manche Steine bekommen noch mehr Regenbögen und glitzerne Nebel...

Wohl ist es auch die chemische Zusammensetzung, die unserem Körper gut tut und in uns wirkt,
auch die Farbtherapie.

Wir Lebewesen profitieren alle miteinander, wenn man es richtig "benutzt".
Bestes Beispiel daheim: Hunde und Katzen udgl. . :D

Liebe Grüße

Sylvie

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Christine » 17.01.2013, 17:26

vorab: ein spannender threat, der mal wieder zum innehalten u. nachdenken anregt. vielen dank für's hochschubsen auch einiger anderer älterer threats von dir, vorollo. :D
vorollo hat geschrieben: ... Ich spreche von der Reinigungszeremonie mit Salz, Amethystdruse, Mond, Morgensonne, Klang, Räucherungen, Blume des Lebens etc. All diese Handlungen verbessern nur unsere Einstellung zum Stein, sagst du? Ist bisher auch meine Meinung. Der Stein verändert sich nicht, ihm ist das ziemlich egal, ob wir ihn bei Vollmond einer Jungfrau auf die Brüste oder ihn bei Neumond im Gletscherbach versinken lassen.

Doch diese Variante widerspricht den ernst gemeinten Aussagen unserer lieben Autoren grundlegend. Und da habe ich ein kleines Verständnisproblem... :roll:
viele bücher diverser (heilstein)autoren habe ich bisher noch nicht gelesen. einerseits sicher ein mangel, da mir somit auch manche grundlage für eine diskussion fehlt und nicht wirklich gut mit_reden kann. dem entgegenhalten kann ich sicher meine eigenen erfahrungen, von denen ich allerdings nicht behaupte, daß sie allgemeingültigkeit haben.

einige der gängigen 'reinigungsrituale' habe ich auch anfangs, als ich mich mit steinen beschäftigte, ausprobiert. bin jedoch aus verschiedensten gründen davon wieder abgekommen. im wesentlichen, weil sie sehr/zu zeitaufwändig waren, ich mich gleichzeitig aber auch nicht zum 'sklaven' meiner steine machen wollte - und nach anleitung für diese rituale jeder stein offenbar andere 'bedürfnisse' hatte..
im laufe der zeit wurde meine sammlung größer, mehr durch stufen als durch trommelsteine, die miteinander in kleinen vitrinen wohnen. und auch ohne irgendwelche reinigungsrituale oder sonstige maßnahmen nahm ich mit der zeit wahr, daß selbst ursprünglich 'ausgelaugte' steine sich in den vitrinen zu regenerieren schienen. was der grund dafür ist, mag man spekulieren.
und doch gab es auch ein ereignis aus dem bereich der 'rituale' ;-) , das mehr als verblüffend und auch bis jetzt nicht für mich erklärbar ist. -- etliche bekannte schwärmten von den wirkungen der 'blume des lebens', die ich zunächst rigoros als quatsch abtat u. mittels meines neugier-versuchs den beweis antreten wollte, daß es wirklich ausgemachter unsinn ist.. und siehe da, ich wurde eines besseren belehrt: lazulith-nach-24-std-blume-des-lebens-t8520.html

inwieweit die (heil)wirkung von steinen einer placebowirkung entspricht, darüber läßt sich sicher endlos diskutieren. - über die 'reifung' von steinen etwas weniger ;-) : sie benötigten millionen jahre, um zu 'reifen' ..und wir auch eine geraume zeit, um dies und den wert dahinter zu erkennen. ;-)

liebe grüße

christine

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 17.01.2013, 17:28

Hmmm....mein einer Labradorit/Spektrolit hat nach dem Tragen auch intensivere Farben bekommen.......grübel... :-?

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Lizzy » 17.01.2013, 19:19

Interessantes Thema hier.

Also zum reinigen muss ich auch sagen, dass ich manchmal über die vielen Möglichkeiten grüble. Was ist besser? Gibt es eine Variante, die besser ist als andere? Ich wasche grundsätzlich neue Steine, da seh ich dann optisch auch oft einen Unterschied danach. Dann wasche ich sie, wenn ich sie benutze. Meinen Stonehenge-Stein trag ich jetzt schon mehrere Wochen mit mir rum, den hab ich zwischendrin auch einfach mal unters Wasser. Neue Steine lade ich auf der Blume des Lebens auf.
Man liest und hört auch vieles über das Aufbewahren...alle zusammen? Oder jeden für sich? In die bunte Kiste den Bergkristall mit rein? Oder lieber nicht? Und was ist mit Hämatit? Irgendwie scheint auch da jeder ein anderes Rezept zu haben.

Sicherlich ist an Steinen vieles Placebo. Wir lesen ja vieles drüber und dann erwarten wir schon diese oder jene Wirkung. Deshalb finde ich diese Blind-Tests, die manche hier über den Steinheilkundeverein machen sehr interessant. So sollte man das eigentlich immer machen. Ich habe die Blind-Tests bisher nur bei meinen Runen angewendet und ich fand es jedes Mal überraschend wenn ich dann das Rätsel nach einiger Zeit gelöst habe, wie die Rune dann zu der Zeit gepasst hat - was sie bewirkt hat etc. Es geht also auch ohne dass man es weiß. Ich mache auch gerne daheim Tests wie z.B. Wasser mit verschiedenen Steinen energetisieren, Stein unters Bett... Da "muss" dann eben manchmal mein Freund auch unbewusst mitmachen. Zum Beispiel hat er mal meinen Tee getrunken, der vorher mit Sodalith energetisiert wurde. Er war ganz begeistert wie toll und durstlöschend der Tee schmeckt. Oder der Stonehengestein unterm Bett hat uns beide mehrere Nächte zu wilden chaotischen Träumen gebracht - ich hatte die Erfahrung schon zuvor gemacht, dass der Stein ziemlich den Kopf sortiert, mein Freund nicht.
Also irgendwas ist da schon, was man nicht erklären kann.

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 17.01.2013, 19:29

Ich liebe Mystic...irgendwie...... :wink:

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 17.01.2013, 20:17

silkymoonrise hat geschrieben:Wir haben ja auch Energien in uns, die sich auch auf die Steine übertragen. Es scheint ein Geben und Nehmen zu sein. Steine leben ja auch, sonst wären sie nicht gewachsen.
Man kann es schon so sehen, auch wenn meine Logik einen Kopfstand macht. Zu mind. 10% gebe ich dir Recht.

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 17.01.2013, 20:20

Christine hat geschrieben:...daß selbst ursprünglich 'ausgelaugte' steine sich in den vitrinen zu regenerieren schienen. was der grund dafür ist, mag man spekulieren.
Diese Erfahrung machte ich ebenfalls mit einem Stein. Zeit scheint auch bei Steinen Wunden zu heilen. Irgendwie.
Zuletzt geändert von vorollo am 17.01.2013, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 17.01.2013, 20:24

Lizzy hat geschrieben:Man liest und hört auch vieles über das Aufbewahren...alle zusammen? Oder jeden für sich? In die bunte Kiste den Bergkristall mit rein? Oder lieber nicht? Und was ist mit Hämatit? Irgendwie scheint auch da jeder ein anderes Rezept zu haben.
Das kritisiere ich eben an den Inhalten der gängigen Autoren. Wenn es so wäre, dass bestimmte Methoden gut und andere weniger gut/wirksam sind, weshalb machen dann viele ganz individuelle Erfahrungen, welche nicht einmal im Geringsten mit den geläufigen Ratschlägen übereinstimmen. Die Inhalte verlaufen sich dann allzu oft im Beliebigen: Egal, was du vom Stein erwartest: Er hilft dir. Egal, welche Reinigungsmethode du anwendest, wenn sie für dich stimmt, stimmt sie auch für den Stein. Diese Banalisierung steht im Widerspruch zum Anspruch der Autoren auf Glaubwürdigkeit!

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 18.01.2013, 07:52

Nun, aber die Autoren sind auch nur Menschen und schreiben eben ihre Erfahrungen auf. Das muß ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein. :wink:

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*Blümchen*
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von *Blümchen* » 18.01.2013, 08:35

Ich denke einfach, dass jeder Mensch individuell ist...
und jeder Mensch muss/sollte die für sich *richtige* Methode finden.
Etwas was für mich oder dich passt kann evt. für wem anderen überhaupt nicht zutreffen.
Wichtig ist einfach immer (nicht nur bei Steinen) auf sein Herz zu hören,
und dass zu tun was für mich bzw. für dich passt.

Wir sollten uns auch nicht so viele Gedanken machen,
was jetzt wohl die *richtige* Methode dafür ist....
wie zum Beispiel einen Stein zu reinigen.
Eben weil wir Menschen so unterschiedlich sind,
kann es auch mehrere Möglichkeiten geben,
einen Stein zu reinigen, aufzuladen etc.
... und jede Möglichkeit kann für mich oder dich die Richtige sein!
Ich muss dass halt herausfinden was für mich am besten passt.
So kommen wir wieder etwas zum Thema Glauben,
alles wovon ich selber 100%ig überzeugt bin - wird sich für mich positiv auswirken,
und es können sich meine Energien/meine Kraft ausbreiten.

Diese (alle) Autoren sind auch nur Menschen und sie schreiben Bücher (Erfahrungen) die sie für stimmig halten,
und ganz bestimmt wollen sie diese Erfahrungen an uns weiter geben.
Wir können/dürfen selber entscheiden was wir damit anfangen.
Ich lese auch sehr viele Bücher (..... nicht nur Steinbücher)
und nehme mir von jeden Buch nur das mit, was für mich stimmig ist,
und womit ich etwas anfangen kann.
Das kann manchmal mehr - dann aber auch wieder weniger sein.
Bücher können helfen Wissen zu erweitern,
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Lizzy
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Lizzy » 18.01.2013, 08:53

vorollo hat geschrieben: Die Inhalte verlaufen sich dann allzu oft im Beliebigen: Egal, was du vom Stein erwartest: Er hilft dir.
Da fällt mir sofort ein Stein ein, über den wir hier auch schon gesprochen haben: der Tsesit. Ich möchte nichts kritisieren, ich habe selbst einen. Er hat sich mir jedoch noch nicht geöffnet. Ich kann mit ihm nichts anfangen. Ok, ich habe ihn auf der Messe eher interessehalber gekauft, weil so viel über ihn berichtet wurde. Aus dem ganzen Haufen dort hat mich in dem Moment schon ein spezieller angesprochen. Aber jetzt liegt er seit langem unbenutzt im Regal - mehr als Schauobjekt. Ich hatte einige Monate meinen Tee damit energetisiert und fand das auch gut (und auch mein Freund hatte bei dem Tee ein besonders "leckeres Wasser" festgestellt), aber seit einer Weile hat er mir einfach gar nichts zu sagen.

Trotzdem finde ich die Berichte beeindruckend. Ich bin auch in facebook in der Tsesit-Gruppe und was man da so an Berichten liest kommt fast an religiöse Wunder hin. Das macht mich dann schon nachdenklich. Sicher, da muss doch eigentlich viel Placebo dabei sein. Man hört seit vielen Monaten nur Gutes und man rechnet damit dass er nur Gutes tut. Es gibt selten Leute, die schreiben, dass er nicht wirkt oder sie nicht anspricht.
Viele Leute werden von Bekannten durch kleine Ereignisse zum Tsesit gebracht, ganze Familien tragen ihn täglich. Die Berichte kommen aus aller Welt und das finde ich beeindruckend. Es erleben so viele Leute unabhängig voneinander, dass der Stein wirklich auch Krankheiten und Schmerzen zu lindern scheint, die man auf anderem Weg nicht loswird.

Warum ???? Was hat dieser Stein an sich?

Was in den Büchern steht...? Ich denke das ist so von allem ein bisschen. Die Autoren machen ihre Erfahrungen und die müssen sie doch irgendwie auch versuchen zu erklären. Ich kann doch nicht einfach schreiben "Das geht halt" oder "man muss nur dran glauben". Man muss es nämlich eben nicht glauben, es geht auch so.
Aber was schreibe ich nun als Autor? Irgendwie muss ich das begründen. Und dann begründet einer so und der andere anders.
Letztendlich glaube ich, dass jede/r von uns ein eigenes Buch mit persönlichen Steinerfahrungen schreiben kann. Jeder macht mal Notizen zu einem Stein, seiner Wirkung. Je mehr Ergebnisse es gibt desto besser. Aber können wir die begründen? Und müssen wir das überhaupt?
Die Begründungen braucht man letztendlich nicht für sich selbst, wenn man merkt "das geht so", dann reicht das für den Einzelnen persönlich aus. Eine Erklärung braucht man dann, wenn man mit Steinen anderen Menschen helfen will. Und dann fängt man halt an, das mit der Kristallstruktur, der farbe, der Entstehung...zu erklären. Und wenn tatsächlich gute Ansätze dabei sind, dann ist das für Außenstehende nachvollziehbar.

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vorollo
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 18.01.2013, 09:10

Wildflower hat geschrieben:Nun, aber die Autoren sind auch nur Menschen und schreiben eben ihre Erfahrungen auf. Das muß ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein. :wink:
Stimmt allerdings. Aber das müsste dann jeweils auf dem Buchdeckel gross angeschrieben werden. Wobei, das ginge zu weit. Man kann ja auch nicht verlangen, dass auf der Bibel vorne und hinten gross vermerkt wird: "Achtung: Der Inhalt dieses Werkes beruht auf subjektiven Berichten längst verstorbener Einzelpersonen und nimmt keine Allgemeingültigkeit in Anspruch. Vor einer wörtlichen Auslegung der Texte sei ausdrücklich gewarnt!"

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vorollo
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 18.01.2013, 09:23

Lizzy hat geschrieben:Sicher, da muss doch eigentlich viel Placebo dabei sein. Man hört seit vielen Monaten nur Gutes und man rechnet damit dass er nur Gutes tut. Es gibt selten Leute, die schreiben, dass er nicht wirkt oder sie nicht anspricht. Warum ???? Was hat dieser Tsesit an sich?
Ich sage diesem Effekt: Placebobooster. Menschen, die glauben sind glücklicher (egal, was sie glauben) und leben gemäss diverser Studien länger. Freude und Glücksgefühle sowie positive Erwartungen wirken sich auch positiv auf unseren Organismus aus. Ein Placebobooster ist ein Denk- oder Wertesystem, welches den an sich schon vorhandenen Placeboeffekt eines Mediums (Stein, Gott, Homöopathie etc.) nochmals durch einen Gruppeneffekt (Internet multipliziert diesen Effekt hervorragend) aufbläht.
Lizzy hat geschrieben:Aber was schreibe ich nun als Autor? Irgendwie muss ich das begründen. Und dann begründet einer so und der andere anders.
Ja, stimmt. Ich sehe die Bücher bestenfalls als Anregung. Doch ich kritisiere trotzdem: Das Geschriebene wirkt immer sehr allgemeingültig. Nirgends wird auf den Placebo hingewiesen, er wird einfach stillschweigend vorausgesetzt.
Lizzy hat geschrieben:Letztendlich glaube ich, dass jede/r von uns ein eigenes Buch mit persönlichen Steinerfahrungen schreiben kann. Jeder macht mal Notizen zu einem Stein, seiner Wirkung. Je mehr Ergebnisse es gibt desto besser. Aber können wir die begründen? Und müssen wir das überhaupt?
Nein, man muss nicht alles begründen, das sehe ich auch so. Das ist aber nicht schlimm. Unser Bewusstsein gründet auf Annahmen und Meinungen, nicht nur auf Fakten. Wir sind ja keine Computer. Aber man sollte zumindest gelegentlich darüber reflektieren. Man sollte sich klar darüber sein, dass man sich selbst (im Positiven) etwas vormacht. Denn wer Bücher schreibt, vermittelt Fakten. Erst im Hirn des Lesern entstehen daraus Interpretationen und Assoziationen im Netzwerk seines eigenen Denksystems.
Lizzy hat geschrieben:Die Begründungen braucht man letztendlich nicht für sich selbst, wenn man merkt "das geht so", dann reicht das für den Einzelnen persönlich aus. Eine Erklärung braucht man dann, wenn man mit Steinen anderen Menschen helfen will. Und dann fängt man halt an, das mit der Kristallstruktur, der farbe, der Entstehung...zu erklären. Und wenn tatsächlich gute Ansätze dabei sind, dann ist das für Außenstehende nachvollziehbar.
Das hast du sehr gut gesagt, finde ich.

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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von vorollo » 18.01.2013, 09:29

*Blümchen* hat geschrieben:Wichtig ist einfach immer (nicht nur bei Steinen) auf sein Herz zu hören, und dass zu tun was für mich bzw. für dich passt.
Ja, ich gebe dir in allen Punkten Recht. Dennoch wünsche ich mir einfach mehr Offenheit und Transparenz im gesamten Heilkundebereich, nicht nur im Bereich der Heilsteine. Auch die Homöopathie gehört dazu. Da wird vorgegaukelt, es sei eine Arznei. Es gibt weltweit KEINE einzige Erhebung, welche seriös durchgeführt wurde und bestätigt, dass die Homöopathie über den Placeboeffekt hinaus wirkt! Und die Autoren der Heilsteinbücher sind starke Verfechter der Homöopathie. Sie profitieren von ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz und knüpfen die Idee der Heilsteinkunde an die erschlichene Glaubwürdigkeit der Homöpathie. Sozusagen als Trittbrett. Der gesamte Mineralstoff-Teil von Gienger und Kühni/von Holst ist direkt an die Homöopathie geknüpft. Hier vermisse ich Offenheit und Transparenz.

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Wildflower
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Re: "Reifung" der Steine

Beitrag von Wildflower » 18.01.2013, 09:34

vorollo hat geschrieben: Ja, stimmt. Ich sehe die Bücher bestenfalls als Anregung. Doch ich kritisiere trotzdem: Das Geschriebene wirkt immer sehr allgemeingültig. Nirgends wird auf den Placebo hingewiesen, er wird einfach stillschweigend vorausgesetzt.
Wahrscheinlich, weil Placebo bei den meißten Menschen negativ besetzt ist.

Andererseits, wenn es wirklich Placebo isT, warum wirkt es dann bei Tieren? :-?

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