laecheln hat geschrieben:silkymoonrise hat geschrieben:Na, lieber Helmut!
Ist ja gewaltig, was Du hier angebracht hast.
Jedoch, denkst auch bei dem vielen schweren Geschleppe an Deine Bandscheiben?
Liebe Grüße
Sylvie
Psst liebe Sylvie und niemanden verraten

....
Das ist doch Helmut's neue Art sich fit zu halten

.... so spart er sich das Fitnesscenter *grins*
Rauf kraxeln auf den Steinhaufen ... rumkraxeln ... runterkraxeln ... bücken ... strecken ... Steine heben ....
da kann man(n) sich viel Geld für die "Muckibude" sparen

Liebe Sylvie,
total lieb, dass Du Dich um meine Bandscheiben sorgst, bin ja mit knapp 50 nimmer der Jüngste
Abler meine einzige Lieblingsfrau, die hat das gut geschildert... diese Art körperliche Anstrengung, die tut mir sowas von gut,
kann das Gefühl kaum beschreiben, denn es wird wirklich jeder Muskel des Körpers dabei beansprucht... sogar die Lachmuskeln, wenn man was ganz ganz tolles findet
Tut noch besser, als ein ganzes WE etliche Raummeter Brennholz heimbringen, Sägen, Spalten, Schlichten.
Ich fühl mich heute rechtschaffen müde, total gelockert und entspannt, weil das, was eingerostet war, wieder geschmiert worden ist.
An dieser Stelle möchte ich auch betonen, dass ich nicht "gewildert" habe. Vor der Aktion hab ich mir die Sammelerlaubnis geholt und auch den Preis, den ich dafür bezahlen werde ausgemacht. Der Besitzer meiner beiden Kletterhügel, der bekommt 50 Euro und ich darf mir dafür 1 to. , also 1000 kg zusammensuchen.
Gefährlich ist es aber schon, v.a. für die Fingerchen und die Füsse. Ich glaube, diese Bilder verdeutlichen das ein wenig:
Auf diesem Haufen bin ich rumgeklettert, ca. 4 - 4,50 m hoch 23 m lang 10 m breit
hey, diese Forum hat ja irgendwie ne Art Tagebuchfunktion
die lose aufgeschütteten Brocken, die lagern nicht besonders stabil, also ist das Hochkraxeln schon recht anstrengend, weil man keinen festen Tritt nicht hat.
Dann sind die Brocken alle von einer dicken Schlammschicht überzogen
also bin ich zusätzlich mit ner 1,5 l Wasserflasche und ner Nagelbürste "bewaffnet" da im Haufen unterwegs.
man erspäht was "Dunkles" und räumt die umgebenden Brocken, 5, 10 , 15 , 20 manchmal auch 25-30 kg weg.
dadurch kommen die darüberliegenden ins Rutschen und mann muss schnell die Fingerchen aber auch die Füsse rechtzeitig beiseite bringen. Und dann, dann ist der Dunkle wieder mit hellen Brocken, von weiter oben bedeckt
und es geht von vorne los
d.h. pro Brocken sind vorher mindestens 20 andere zu "bewegen", die ich durchschnittlich mit 12 kg ansetze.
andersherum: die "gepflückten" ca. 500 kg , die entsprechen 20.000 kg an "bewegtem"Material, und das, das hält sowas von fit
Wenn dann ein dunkler ( nach Wasser- und Bürstenprüfung ) geerntet worden ist, dann fliegt er im Hohen Bogen nach Unten in den Dreck, wie diese 4 hier
um dann später zum Auto geschleppt zu werden
und dann, Daheim, nach der Gartenschlauchdusche, dann stellt man fest, die Ecke, dan der man geschrubbt hat, die ist dunkel, aber es ist nur die Spitze des Eisberges, der Rest ( 80 % ) der ist ganz fad grau....
aber genau das, das macht auch den Reiz aus, denn unter dem Dreck sind auch paar ganz besondere Teile versteckt gewesen, die ich im Forum bisher noch nicht gezeigt habe, weil ich di so auch noch nicht kannte
Gibt demnächst also wieder mal Bilder.... ne Neue und ANDERSARTIGE Optik, die z.Teil wahnsinnig an "Schlangenhaut" erinnert... oder an Dalmatiner
LG Helmut