Magnetit

Edelsteine und ihre Bedeutung und angeblichen Wirkungen. Hilfe für Krankheiten suchen.
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Irena
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Magnetit

Beitrag von Irena » 03.09.2004, 19:13

Ich interessiere mich schon seit langem für Steine, habe mich aber noch nicht näher damit befasst. Heute habe ich mir ein Budda-Armband gekauft und zwar mit Magnetit. Nun finde ich aber nicht viel von diesem Stein.

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manfred
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Beitrag von manfred » 04.09.2004, 09:44

Hallo Irena,
da werde ich mal schauen ob ich was finde über den Magnetit.
Allerdings:
Kann es sein, dass Du Dir einen Magnesit zugelegt hast ? Der ist nämlich wesentlich häufiger und den kenne ich auch als Edelsteinarmband verarbeitet.
Der Magnesit ist weiß und der Magnetit eher silber-metallfarben, oft oxidiert, sieht dann leicht rostig aus.

gruss
manfred

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manfred
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Beitrag von manfred » 04.09.2004, 10:13

Magnetit:

nach Gienger, Michael, Das Lexikon der Steinheilkunde. Eine Empfehlung!

Magnetit:
Kristallsystem, Erscheinungsbild, Farbe
Magnetit ist kubisch und bildet Heine Kristalle von Millimeter- bis Zentimetergröße, meist etwas
verzerrte Oktaeder oder Rhombendodekaeden Häufiger erscheint er jedoch in Form dichter oder
körniger Massen. Magnetit ist bleigrau bis schwarz und oft matt durch eine rauhe, narbige Ober-
fläche. Bei glatten Kristallflächen entsteht Metallglanz.
Mineralklasse, Chemismus -
Magnetit zählt als Eisenoxid zur Mineraiklasse der Oxide, Formel: Fe3O4 + Al,Mg,Co,Cr,Ni,Ti,V.
Der Magnetismus entsteht durch die kubische Struktur, die den magnetischen Eisenpartikeln die
Möglichkeit gibt, sich dem Erdmagnetfeld entsprechend parallel auszurichten. Die Polarität der
Magnetit-Kristalle in Magmatiten gibt daher auch Auskunft über die Beschaffenheit des Erd-
magnetfeldes während vergangener erdgeschichtlicher Epochen.

Bestimmungsmerkmale
Mohshärte: 5,5; Dichte: 5,2; Spaltbarkeit: unvollkommen; Strichfarbe: schwarz; Transparenz:
opak.

Verwechslungen und Unterscheidung
ilmenit: violettbrauner Strich; Hämatit: rostroter bis rotbrauner Strich. Hämatit-Pseudomorphosen
nach Magnetit (sog. Martit) können aufgrund des fehlenden Magnetismus identifiziert werden
(reiner Hämatit ist nie magnetisch). Magnetit-Hämatit-Gemenge werden im Handel meist als
Hämatit angeboten, obwohl sie aufgrund des Magnetismus in der Wirkung eher dem Magnetit
entsprechen! Geht der Magnetismus durch Bearbeitungsprozesse (Schleifen, Erwärmen) jedoch
verloren, rückt wieder das Wirkungsspektrum des Hämatits in den Vordergrund.

Fälschungen
Cabocbons aus magnetisiertem Eisen werden oft als Magnetit angeboten, sind jedoch anhand ihrer
Dichte (7,3 -7,6) leicht zu identifizieren.

Verwendung und Handel
Aufgrund seines Magnetismus war Magnetit seit der Antike ein begehrter Heil- und Zauberstein.
Auch in der modernen Steinbeilkunde spielt Magnetit eine wichtige Rolle, ist jedoch nur wenig
bekannt. Technisch wird Magnetit zur Eisengewinnung genutzt.

Heilwirkung, lndikationen
Magnetit regt an, das eigene Bewußtsein auf höhere Ideale hin auszurichten. Er fördert die Reflek-
tion darüber, was wir seelisch und körperlich aufnehmen und womit wir uns in Geddnken beschäf-
tigen. Magnetit hilft, Nützliches und Unnützes zu unterscheiden und steigert die Reaktionsfähigkeit.
Er aktiviert die Funktion der Hormondrüsen und regt den Energiefluß im Körper an.
Anwendung -
Durch Auflegen des M~gnetits auf Scheitel oder Stirn werden das Denken und das Bewußtsein
klarer und gleichzeitig der Hormonbaushalt und die Gefühle harmonisiert.

Hoffe diese Erklärung von Michael Gie´nger hilft.
(Siehe auch Das Lexikon der Heilsteine)

Gruss
manfred

Irena
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Magnetit

Beitrag von Irena » 05.09.2004, 17:01

Es ist ein Magnetit, von der Farbe her schwarz-grau schimmernd. Ob sie echt sind kann ich nicht sagen. Wie kann man das eigentlich prüfen? Mir ist bei den Steinen nämlich der enorme Preisunterschied aufgefallen.

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manfred
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Beitrag von manfred » 06.09.2004, 12:30

Bei Steinen dieser noch geringen Preisklasse wird nicht richtig betrogen oder gefälscht. Eine Fälschung fuer günstige Steine zu machen wäre zu aufwendig bzw. teuer.
Geschummelt wird allerdings schon manchmal. Z.B. wird der Magnesit (fast immer) als Howlit verkauft, da der ähnlich aussieht. Oder synthetische Tigeraugen als echte usw. . Oft wissen es die Händler aber selbst nicht besser. Bei Steinen in einfachen Silberringen sind auch oft synthetische Steine drin. So z.B. der schwarze Onyx, wohö mit der am meisten gefälschste Stein im Handel. Wird meist in Ringen mit irgendeiner Paste ersetzt, die schwarz wird. Oder Plastik, den kann man einfach zu einfach ersetzen.
Oder eben das Hauptproblem momentan: Bernstein.
Hier bekommen Sie von den Händlern eine ehrliche Antwort: Das ist echter Bernstein, aber woher soll es der Händler denn wissen, wenn die Polen ihn als echt verkaufen und er eben auch genauso echt aussieht...?

Nun denn Grüsse
manfred

echt

Beitrag von echt » 07.09.2004, 18:23

Beim Bernstein sagt man ja das man ihn gegen die Zähne klopfen soll. Habe ich selber schon ausprobiert. Bernsteine habe ich vor Jahren in Dänemark am Strand gefunden. Ich denke mal das ich von da an Interesse an Steinen hatte.

Gast

Beitrag von Gast » 21.10.2005, 11:30

manfred hat geschrieben:Magnetit:

nach Gienger, Michael, Das Lexikon der Steinheilkunde. Eine Empfehlung!

Magnetit:
Kristallsystem, Erscheinungsbild, Farbe
Magnetit ist kubisch und bildet Heine Kristalle von Millimeter- bis Zentimetergröße, meist etwas
verzerrte Oktaeder oder Rhombendodekaeden Häufiger erscheint er jedoch in Form dichter oder
körniger Massen. Magnetit ist bleigrau bis schwarz und oft matt durch eine rauhe, narbige Ober-
fläche. Bei glatten Kristallflächen entsteht Metallglanz.
Mineralklasse, Chemismus -
Magnetit zählt als Eisenoxid zur Mineraiklasse der Oxide, Formel: Fe3O4 + Al,Mg,Co,Cr,Ni,Ti,V.
Der Magnetismus entsteht durch die kubische Struktur, die den magnetischen Eisenpartikeln die
Möglichkeit gibt, sich dem Erdmagnetfeld entsprechend parallel auszurichten. Die Polarität der
Magnetit-Kristalle in Magmatiten gibt daher auch Auskunft über die Beschaffenheit des Erd-
magnetfeldes während vergangener erdgeschichtlicher Epochen.

Bestimmungsmerkmale
Mohshärte: 5,5; Dichte: 5,2; Spaltbarkeit: unvollkommen; Strichfarbe: schwarz; Transparenz:
opak.

Verwechslungen und Unterscheidung
ilmenit: violettbrauner Strich; Hämatit: rostroter bis rotbrauner Strich. Hämatit-Pseudomorphosen
nach Magnetit (sog. Martit) können aufgrund des fehlenden Magnetismus identifiziert werden
(reiner Hämatit ist nie magnetisch). Magnetit-Hämatit-Gemenge werden im Handel meist als
Hämatit angeboten, obwohl sie aufgrund des Magnetismus in der Wirkung eher dem Magnetit
entsprechen! Geht der Magnetismus durch Bearbeitungsprozesse (Schleifen, Erwärmen) jedoch
verloren, rückt wieder das Wirkungsspektrum des Hämatits in den Vordergrund.

Fälschungen
Cabocbons aus magnetisiertem Eisen werden oft als Magnetit angeboten, sind jedoch anhand ihrer
Dichte (7,3 -7,6) leicht zu identifizieren.

Verwendung und Handel
Aufgrund seines Magnetismus war Magnetit seit der Antike ein begehrter Heil- und Zauberstein.
Auch in der modernen Steinbeilkunde spielt Magnetit eine wichtige Rolle, ist jedoch nur wenig
bekannt. Technisch wird Magnetit zur Eisengewinnung genutzt.

Heilwirkung, lndikationen
Magnetit regt an, das eigene Bewußtsein auf höhere Ideale hin auszurichten. Er fördert die Reflek-
tion darüber, was wir seelisch und körperlich aufnehmen und womit wir uns in Geddnken beschäf-
tigen. Magnetit hilft, Nützliches und Unnützes zu unterscheiden und steigert die Reaktionsfähigkeit.
Er aktiviert die Funktion der Hormondrüsen und regt den Energiefluß im Körper an.
Anwendung -
Durch Auflegen des M~gnetits auf Scheitel oder Stirn werden das Denken und das Bewußtsein
klarer und gleichzeitig der Hormonbaushalt und die Gefühle harmonisiert.

Hoffe diese Erklärung von Michael Gie´nger hilft.
(Siehe auch Das Lexikon der Heilsteine)

Gruss
manfred

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