Meine Edelsteine als Reisebegleiter
- Rauchcitrin
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Meine Edelsteine als Reisebegleiter
Gerne stelle ich euch hier meine vier Begleiter vor, die ich mit auf meine Reise nach Norwegen genommen habe. Jeweils zwei von ihnen trage ich in der Hosentasche, wobei ich täglich abwechsle. Auch im Schlaf begleiten sie mich.
Es handelt sich um unbehandelte, naturbelassene Quarze und einen Topas mit einem Gewicht von jeweils etwa 100 bis 150 Karat, also 20 bis 30 Gramm. Besonders faszinieren mich seit jeher klare, möglichst lupenreine Farbquarze und Topase. Sie entsprechen mir zudem nach der analytischen Steinheilkunde nach Gienger besonders gut. Ein weiterer Vorteil dieser Steinsorten besteht darin, dass sie auch in beachtlichen Grössen noch zu vergleichsweise erschwinglichen Preisen erhältlich sind.
Dank meines langjährigen persönlichen Kontakts zu meinem Lieferanten kenne ich bei allen Steinen meiner Sammlung auch ihre genaue Herkunft beziehungsweise die jeweiligen Fundstätten. Da ich den Eindruck habe, dass dieses Forum durch gutes Bildmaterial noch etwas bereichert werden könnte, eröffne ich dafür eigens diesen Faden. Viel Freude beim Zuschauen!
Es handelt sich um unbehandelte, naturbelassene Quarze und einen Topas mit einem Gewicht von jeweils etwa 100 bis 150 Karat, also 20 bis 30 Gramm. Besonders faszinieren mich seit jeher klare, möglichst lupenreine Farbquarze und Topase. Sie entsprechen mir zudem nach der analytischen Steinheilkunde nach Gienger besonders gut. Ein weiterer Vorteil dieser Steinsorten besteht darin, dass sie auch in beachtlichen Grössen noch zu vergleichsweise erschwinglichen Preisen erhältlich sind.
Dank meines langjährigen persönlichen Kontakts zu meinem Lieferanten kenne ich bei allen Steinen meiner Sammlung auch ihre genaue Herkunft beziehungsweise die jeweiligen Fundstätten. Da ich den Eindruck habe, dass dieses Forum durch gutes Bildmaterial noch etwas bereichert werden könnte, eröffne ich dafür eigens diesen Faden. Viel Freude beim Zuschauen!
- Rauchcitrin
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- Rauchcitrin
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Re: Meine Edelsteine als Reisebegleiter
Meine Reisebegleiter mit Blick in Richtung arktisches Meer (Island, Grönland, Spitzbergen etc.) 
- Rauchcitrin
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- Wildflower
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Re: Meine Edelsteine als Reisebegleiter
Hübsche Fotos.
Du bevorzugst geschliffene Steine?
Du bevorzugst geschliffene Steine?
- Rauchcitrin
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Re: Meine Edelsteine als Reisebegleiter
Ja – aus zwei Gründen.
1) Die schönsten Kristalle werden oft erst durch den Schliff sichtbar. Gerade bei Amethyst, Rauchquarz, Citrin, Bergkristall oder Topas findet man makellose Qualität häufig nur geschliffen. Für mich als Heil-, Meditations- und Begleitsteine sind klare, unversehrte Kristalle etwas Besonderes. Manche bevorzugen Einschlüsse und raue Naturflächen – ich dagegen liebe die stille Vollkommenheit eines klaren Kristallgitters. Es berührt mich, dass Milliarden von Atomen sich über unvorstellbare Zeiträume hinweg zu einer nahezu perfekten Ordnung zusammengefunden haben. Für mich gibt es kaum etwas Spirituelleres als diese natürliche Harmonie – Materie, die seit Hunderten von Millionen oder sogar Milliarden Jahren unverändert Bestand hat.
2) Der Schliff hat für mich noch eine symbolische Bedeutung. Beim Bearbeiten verschwinden Spannungsrisse, angewitterte Zonen und andere Schwachstellen. Was bleibt, ist der gesunde, tragende Kristallkern. Ich empfinde das als schönes Sinnbild für den eigenen Lebensweg: Auch wir werden durch Erfahrungen geschliffen und verlieren dabei manches Oberflächliche. Übrig bleibt hoffentlich das Wesentliche.
Mit der Zeit ist mir zudem bewusst geworden, dass ein Kristall weit mehr ist als seine Farbe oder seine Form. Ein Amethyst, Rauchquarz oder Citrin trägt die Erinnerung seiner gesamten geologischen Reise in sich. Das hydrothermale Wasser, aus dem er einst kristallisierte, nahm auf seinem Weg Stoffe, Spurenelemente und die geochemische Handschrift des Muttergesteins auf. Deshalb sehe ich einen Kristall heute nicht nur als Produkt eines Fluids, sondern als Ausdruck einer langen Erdgeschichte. Besonders Brejinho-Amethyst fasziniert mich in diesem Zusammenhang: Er verbindet uralte Sedimente, ihre metamorphe Umwandlung und die spätere hydrothermale Kristallisation zu einer einzigen Geschichte. Ein Rauchquarz aus Minas Gerais erzählt eher die Geschichte tief verborgener granitischer Welten, während ein Citrin die Ruhe und Klarheit spätmagmatischer Prozesse verkörpert. Mein Topas aus Marambaia wiederum erinnert mich an Ausrichtung, Freisetzung und den langen Weg eines Kristalls aus der Tiefe bis in ein uraltes Flussbett (alluvial).
Vielleicht ist das der eigentliche Grund, weshalb mich gerade diese Mineralien so anziehen. Sie bestehen nicht nur aus Silizium, Sauerstoff und einigen Spurenelementen – sie sind für mich verdichtete Zeit. In ihnen lebt eine Geschichte, die vor Milliarden von Jahren in Sternen begann, durch die Entstehung der Erde führte und schliesslich in einem einzigen Kristall ihre Gestalt fand.
Da mein Budget bei grösseren Edelsteinen (etwa 15–30 g) naturgemäss Grenzen setzt, konzentriere ich mich auf einige wenige Mineralien, die mich sowohl ästhetisch als auch spirituell besonders ansprechen und gleichzeitig in dieser Grösse für Normalsterbliche wie mich verfügbar sind: Amethyst, Rauchquarz, Citrin und Topas. Lieber besitze ich wenige Steine, zu denen ich eine tiefe Beziehung aufbauen kann, als viele, die für mich letztlich nur schöne Objekte wären. Für mich ist jeder dieser Kristalle ein stiller spiritueller Begleiter – und ein Zeuge einer unvorstellbar langen Reise durch Raum, Zeit und Erde.
1) Die schönsten Kristalle werden oft erst durch den Schliff sichtbar. Gerade bei Amethyst, Rauchquarz, Citrin, Bergkristall oder Topas findet man makellose Qualität häufig nur geschliffen. Für mich als Heil-, Meditations- und Begleitsteine sind klare, unversehrte Kristalle etwas Besonderes. Manche bevorzugen Einschlüsse und raue Naturflächen – ich dagegen liebe die stille Vollkommenheit eines klaren Kristallgitters. Es berührt mich, dass Milliarden von Atomen sich über unvorstellbare Zeiträume hinweg zu einer nahezu perfekten Ordnung zusammengefunden haben. Für mich gibt es kaum etwas Spirituelleres als diese natürliche Harmonie – Materie, die seit Hunderten von Millionen oder sogar Milliarden Jahren unverändert Bestand hat.
2) Der Schliff hat für mich noch eine symbolische Bedeutung. Beim Bearbeiten verschwinden Spannungsrisse, angewitterte Zonen und andere Schwachstellen. Was bleibt, ist der gesunde, tragende Kristallkern. Ich empfinde das als schönes Sinnbild für den eigenen Lebensweg: Auch wir werden durch Erfahrungen geschliffen und verlieren dabei manches Oberflächliche. Übrig bleibt hoffentlich das Wesentliche.
Mit der Zeit ist mir zudem bewusst geworden, dass ein Kristall weit mehr ist als seine Farbe oder seine Form. Ein Amethyst, Rauchquarz oder Citrin trägt die Erinnerung seiner gesamten geologischen Reise in sich. Das hydrothermale Wasser, aus dem er einst kristallisierte, nahm auf seinem Weg Stoffe, Spurenelemente und die geochemische Handschrift des Muttergesteins auf. Deshalb sehe ich einen Kristall heute nicht nur als Produkt eines Fluids, sondern als Ausdruck einer langen Erdgeschichte. Besonders Brejinho-Amethyst fasziniert mich in diesem Zusammenhang: Er verbindet uralte Sedimente, ihre metamorphe Umwandlung und die spätere hydrothermale Kristallisation zu einer einzigen Geschichte. Ein Rauchquarz aus Minas Gerais erzählt eher die Geschichte tief verborgener granitischer Welten, während ein Citrin die Ruhe und Klarheit spätmagmatischer Prozesse verkörpert. Mein Topas aus Marambaia wiederum erinnert mich an Ausrichtung, Freisetzung und den langen Weg eines Kristalls aus der Tiefe bis in ein uraltes Flussbett (alluvial).
Vielleicht ist das der eigentliche Grund, weshalb mich gerade diese Mineralien so anziehen. Sie bestehen nicht nur aus Silizium, Sauerstoff und einigen Spurenelementen – sie sind für mich verdichtete Zeit. In ihnen lebt eine Geschichte, die vor Milliarden von Jahren in Sternen begann, durch die Entstehung der Erde führte und schliesslich in einem einzigen Kristall ihre Gestalt fand.
Da mein Budget bei grösseren Edelsteinen (etwa 15–30 g) naturgemäss Grenzen setzt, konzentriere ich mich auf einige wenige Mineralien, die mich sowohl ästhetisch als auch spirituell besonders ansprechen und gleichzeitig in dieser Grösse für Normalsterbliche wie mich verfügbar sind: Amethyst, Rauchquarz, Citrin und Topas. Lieber besitze ich wenige Steine, zu denen ich eine tiefe Beziehung aufbauen kann, als viele, die für mich letztlich nur schöne Objekte wären. Für mich ist jeder dieser Kristalle ein stiller spiritueller Begleiter – und ein Zeuge einer unvorstellbar langen Reise durch Raum, Zeit und Erde.
- Wildflower
- Moderatorin
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Re: Meine Edelsteine als Reisebegleiter
Ja, und so soll es ja auch sein, man soll sich mit seinen Steinen wohl fühlen.
Ich persönlich mag eher das unvollkommene, weil das in meinen Augen - in Bezug auf Steine - einmalig und somit besonders ist.
Ich persönlich mag eher das unvollkommene, weil das in meinen Augen - in Bezug auf Steine - einmalig und somit besonders ist.
- Rauchcitrin
- Beiträge: 135
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Re: Meine Edelsteine als Reisebegleiter
Auch eine schöne Sichtweise – und normalerweise empfinde ich ähnlich. Das Unvollkommene hat oft Charakter und erzählt seine ganz eigene Geschichte.
Bei meinen (vermeintlich) vollkommenen Steinen entdecke ich jedoch das Schöne gerade im nahezu Vollkommenen. Mich fasziniert die Vorstellung, dass sich über Hunderte von Millionen oder sogar Milliarden Jahren Milliarden von Atomen zu einem fast fehlerfreien Kristallgitter geordnet haben.
Für mich strahlen meine Steine Ruhe, Beständigkeit und Klarheit aus. Ich sehe in ihnen nicht Perfektion im menschlichen Sinn, sondern eine Harmonie, die die Natur selbst hervorgebracht hat.
Vielleicht ist das einfach mein persönlicher Blick auf Heilsteine: Nicht das Makellose als Ideal, sondern die Ehrfurcht davor, dass die Natur nach einer unvorstellbar langen Reise manchmal tatsächlich etwas nahezu Vollkommenes entstehen lässt.
Bei meinen (vermeintlich) vollkommenen Steinen entdecke ich jedoch das Schöne gerade im nahezu Vollkommenen. Mich fasziniert die Vorstellung, dass sich über Hunderte von Millionen oder sogar Milliarden Jahren Milliarden von Atomen zu einem fast fehlerfreien Kristallgitter geordnet haben.
Für mich strahlen meine Steine Ruhe, Beständigkeit und Klarheit aus. Ich sehe in ihnen nicht Perfektion im menschlichen Sinn, sondern eine Harmonie, die die Natur selbst hervorgebracht hat.
Vielleicht ist das einfach mein persönlicher Blick auf Heilsteine: Nicht das Makellose als Ideal, sondern die Ehrfurcht davor, dass die Natur nach einer unvorstellbar langen Reise manchmal tatsächlich etwas nahezu Vollkommenes entstehen lässt.
- Wildflower
- Moderatorin
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Re: Meine Edelsteine als Reisebegleiter
Ja, so kann man das sehen.
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