Zaubersteine. Hallo, meine lieben Heilsteinfreunde...

Schreibe Deine Steine und Heilsteine Erfahrungen hier.
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Rauchcitrin
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Zaubersteine. Hallo, meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

Meine lieben Heilsteinfreunde,

nach so vielen Jahren und Jahrzehnten der Anwendung von Heilsteinen sollte es doch möglich sein, sowohl die Grenzen ihrer Wirkung als auch ihre Stärken als Alltagshelfer bei psychischen und körperlichen Problemen zu kennen. Ebenso sollten wir über bewährte Verfahren verfügen, um die passenden Steine gezielt auszuwählen.

Weshalb orientiert ihr euch nicht stärker an der analytischen Steinheilkunde nach Michael Gienger? Sein Buch bildet für mich das Fundament einer systematischen Herangehensweise. Eine rein intuitive Auswahl führt häufig dazu, dass man zwischen verschiedenen Steinen hin- und herspringt.

Anders gesagt: Bei der Auswahl von Heilsteinen sollte man seiner Intuition nicht immer blind vertrauen. Sie kann jedoch am Ende durchaus ausschlaggebend sein – nämlich dann, wenn man zunächst analytisch einen engeren Kreis geeigneter Steine ermittelt hat und innerhalb dieser Auswahl intuitiv entscheidet.

Für mich steht deshalb die analytische Herangehensweise immer am Anfang. Viele von euch kennen das Buch: Wählt eure Steine überlegt aus und nutzt ihre Stärken, ohne Wirkungen von ihnen zu erwarten, die sie nicht leisten können.

Bei Interesse oder wenn ihr detailliertere Informationen möchtet, bin ich gerne für euch da.
lexxy
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von lexxy »

Rauchcitrin hat geschrieben: 15.08.2026, 15:58 Meine lieben Heilsteinfreunde,

nach so vielen Jahren und Jahrzehnten der Anwendung von Heilsteinen sollte es doch möglich sein, sowohl die Grenzen ihrer Wirkung als auch ihre Stärken als Alltagshelfer bei psychischen und körperlichen Problemen zu kennen. Ebenso sollten wir über bewährte Verfahren verfügen, um die passenden Steine gezielt auszuwählen.

Weshalb orientiert ihr euch nicht stärker an der analytischen Steinheilkunde nach Michael Gienger? Sein Buch bildet für mich das Fundament einer systematischen Herangehensweise. Eine rein intuitive Auswahl führt häufig dazu, dass man zwischen verschiedenen Steinen hin- und herspringt.
Diese neuere Richtung der Edelsteindeutung durch Gienger und Konsorten, sich "analytisch" nennend, oder sagen wir mal: pseudowissenschaftlich, leitet die behaupteten Wirkungen doch meistens allzu simpel nur anhand des hinlänglich bekannten, esoterischen Analogieprinzips ab. Meisten reicht schon die Farbe, um die Hauptwirkung festzulegen (bspw. rot = Aktivierung, Blutkreislauf) entsprechend der landläufigen, volkstümlichen Meinung zu den Farben oder der verbreitetsten, farblichen Planetenzuordnung (rot = Mars). Und schon steht das Leitthema fest. Dann kommt die Kristallstruktur noch dazu, resp. deren kabbalistisch/astrologisch/hermetische Zahl (hexagonal = 6 = Venus) und ggf. sogar die geologische Entstehungsgeschichte. Manchmal noch Analogien zu den physikalischen Eigenschaften, wie Härte, Dichte, Brechungsindex. Allzu oft wird aber auch einfach nur der Name hergenommen, z.B. Seraphinit, der dann natürlich engelhafte Eigenschaften mit sich bringt, selbst wenn dieser Name nur ein Phantasie-Verkaufsname ist.
Sicher könnte man sonst auch gar nichts Unterschiedliches zu 555 Steinen schreiben. Wie auch? Das, was seit dem Mittelalter und der Antike zu einigen wenigen Steinen überliefert ist, konnte sich nur durch jahrtausende altes Erfahrungswissen erst manifestieren. Wie sollten dann die 3 modernen Autoren solche Unmenge verschiedenster Steine - und mit jeder Auflage kommen Dutzende dazu - erkennen und definieren? Also setzt man sich hin und macht so eine Deutungsmatrix anhand Tabelle. Ob diese Autoren nun selbst glauben, sie hätten besondere intuitiv-inspirative Kräfte, oder nicht.
Empirische, allgemeingültige Erfahrungen in ein paar Jahrzehnten zu so einem Thema kann es gar nicht geben. Das gibt es nicht einmal in der regulären WIssenschaft, nicht einmal mit zig wissenschaftlichen Studien. Auch da gibt es nur eine herrschende Lehrbuchmeinung. Für jede Studie, die eine Theorie beweisen soll, gibt es eine Studie, die genau das Gegenteil besagt.
Da finde ich die Anfänge der modernen Steinheilkunde in Amerika sogar noch spannender und poetischer, wo man meistens von irgendwem "gechannelt" wurde. Da ist noch mehr von der ursprünglichen spirituell-magischen Tradition erhalten geblieben. Wie das in Indien bis heute noch lebendig ist, durch die unterstützende Religion. Ohne den Anspruch auf irgendeine Wissenschaftlichkeit.
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Rauchcitrin
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

@Lexxy: Sehr spannend, was du schreibst. Endlich hat hier mal jemand Zeit, wirklich den Kern des Themas anzusprechen. Danke für deine Zeilen! Gerne gehe ich folgendermassen darauf ein:

Gienger erhebt ja keinen Allgemeingültigkeitsanspruch hinsichtlich der Reproduzierbarkeit der analytisch-analogisch hergeleiteten Wirkungen, denn er vertritt ja auch die intuitive Ermittlung eines Heilsteins und sagt in seinen Büchern immer wieder, dass man auf sein Bauchgefühl hören und grundsätzlich mit jedem Stein heilen könne.

Zweitens denke ich, dass Menschen sich auch schon früher der Analogien bedienten (seien es nun religiöse, astrologische, andersartig esoterische oder optische Kriterien, die zur Beschreibung von Wirkungen führten). Nur ist es halt so, dass man früher noch über weniger mineralogisches, geologisches und gemmologisches Wissen verfügte. Man hat heute viel mehr Auswahl an echtem Wissen als früher, um aus all diesen Analogien ein subjektives, pseudowissenschaftliches Glaubensgebäude zu bauen.

Dass Gienger & Co. diese Glaubensgebäude errichteten, hat ganz bestimmt auch einfach damit zu tun, dass man Mineralien noch besser vermarkten wollte. Gienger, von Holst, Kühni und fast alle anderen waren auch Mineralien- und Heilsteinhändler. Siehe dieses Forum. Google nach „Heilsteinwirkungen“ und du kommst bei 99,9 % aller Treffer auf einen Shop!

«„Ob diese Autoren nun selbst glauben, sie hätten besondere intuitiv-inspirative Kräfte, oder nicht. Empirische, allgemeingültige Erfahrungen in ein paar Jahrzehnten zu so einem Thema kann es gar nicht geben.“»

Bin hier deiner Meinung. Für solche besonderen Kräfte sehe ich bei Gienger jedenfalls keinerlei überprüfbare Belege. Ich habe sie auch nicht. Frage: Hat sie jemand von euch? Das würde mich jetzt echt interessieren! Denn …

«„Da finde ich die Anfänge der modernen Steinheilkunde in Amerika sogar noch spannender und poetischer, wo man meistens von irgendwem ‚gechannelt‘ wurde. Da ist noch mehr von der ursprünglichen spirituell-magischen Tradition erhalten geblieben. Wie das in Indien bis heute noch lebendig ist, durch die unterstützende Religion. Ohne den Anspruch auf irgendeine Wissenschaftlichkeit.“»

Hier möchte ich anknüpfen: WAS genau ist denn diese „ursprüngliche spirituell-magische Tradition“? Welche Tradition lebt hier, gemäss deinen Aussagen religiös gestützt? Was bedeutet das denn wirklich in Bezug auf die Anwendung von Heilsteinen?

In meiner kleinen, bescheidenen Heilstein-Büchersammlung habe ich auch ein vergriffenes Werk (antiquarisch noch verfügbar) mit dem Titel „Lexikon der Zaubersteine“ von Christian Rätsch und Andreas Guhr. Das Buch beschreibt Heilsteine aus ethnologischer Sicht. Darin liest man auf den ersten 20 Seiten eigentlich alles, was man über Heilsteine wissen muss: nämlich, dass Heilsteine als Teil der Magie mit der Kunst der Wahrnehmung zu tun haben.

Das heisst für mich nichts anderes: Egal, ob dem Glauben an die Heilsteine eine Religion (die ja keine Naturwissenschaft ist), eine moderne Pseudowissenschaft, Astrologie, Numerologie oder mineralogisch-geologische Analogien und und und zugrunde liegen: Wenn wir affin sind für die Schönheit der Mineralien (und die ist ja schon subjektiv), dann können wir daraus unsere eigenen Narrative entwickeln und an ihre Wirkung glauben.

Der Heilstein wird so gewissermassen zum Gefäss, in das wir unsere eigenen Überzeugungen, Vorstellungen und Bedeutungen hineininterpretieren. Baue dir dein Narrativ, bzw. deine Geschichte und glaube an die Wirkung, dann kann daraus ein wirksamer Placeboeffekt entstehen (und der Placeboeffekt ist immerhin wissenschaftlich belegt, auch wenn er nicht beliebig reproduzierbar ist). So einfach ist es.

Es spielt letztlich keine Rolle, welches System hinter den Heilsteinen steckt. Hinsichtlich ihrer möglichen subjektiv erlebten Wirkung sind diese Systeme gleichwertig, denn sie sind alle an unsere ureigene Wahrnehmung und unsere Überzeugungen geknüpft. Daraus lässt sich allerdings kein objektiver Nachweis spezifischer Heilsteinwirkungen ableiten.

Sind wir uns hier einigermassen einig? Wenn ja, könnte man daraus nämlich so etwas wie einen Heilsteinkodex formulieren, der die subjektive Erfahrung ernst nimmt, ohne pseudowissenschaftliche Ansprüche zu erheben.

Und ja, das Buch von Rätsch und Guhr kann ich euch wirklich empfehlen! 💚
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Rauchcitrin
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

Die Kernfrage an euch: Glauben wir an eine direkte Wirkung durch die vermeintlichen „Energien und Schwingungen“ geordneter Materie wie Mineralien und Kristallen? Oder glauben wir vielmehr an die Geschichten, die wir uns um diese Steine herum zusammenbasteln, an unsere eigenen Deutungen und Zuschreibungen? Oder an beides?

Geht bitte einmal tief in euch hinein: Was wirkt da eigentlich – der Stein selbst oder das, was wir in ihm sehen und was wir ihm zuschreiben?

Die Antwort ist gar nicht so einfach, oder?
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Wildflower
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Wildflower »

Okay, ich mach mal mit:

Ich sehe das sehr prakmatisch, ob es der Stein, oder meine "Einbildung" ist, die hilft, ist mir letztendlich egal, Hautsache, ich fühle mich besser.

Die Steine sind hübsch, wenn ich mich mit ihnen wohl fühle, hat es bestimmt auch Auswirkung darauf, das sich Selbstheilungskräfte mobilisieren.
Ob Steine wirklich bestimmte Energien frei setzen, weiß ich nicht, aber ich habe öfter festgestellt, das ich mich zu manchen Steinen hingezogen fühle, mir manche egal sind, und ich manche geradezu ablehne.
Ich akzeptiere das so wie es ist.
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Rauchcitrin
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

Also intuitiv aus dem Bauch heraus. Finde ich gut! Mache ich auch so, doch ich lese dann trotzdem gerne zur eigenen Inspiration alles mögliche über Mineralogie, Geologie bis hin zu "Heilsteinwissen". Dabei trenne ich sehr wohl zwischen Pseudowissenschaft und Wissenschaft.

Genau deshalb hat mich der Beitrag von Lexxy neugierig gemacht:

WAS genau ist denn diese „ursprüngliche spirituell-magische Tradition“? Welche Tradition lebt hier gemäss Lexxys Aussagen religiös gestützt? Was bedeutet das denn wirklich in Bezug auf die Anwendung von Heilsteinen?

Und ist z.B. die analytische Herangehensweise "schlechter" als diese mystische "spirituell-magische Tradition"? Oder sind beides einfach gleichwertige Narrative?

Zitat Lexxy: "Das, was seit dem Mittelalter und der Antike zu einigen wenigen Steinen überliefert ist, konnte sich nur durch jahrtausende altes Erfahrungswissen erst manifestieren."

Was genau ist dieses uralte Erfahrungswissen? Sind es einfach von Generation auf Generation weitergegebene Märchen/Narrative/Geschichten oder liegt diesem "Wissen" mehr zugrunde?
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Wildflower
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Wildflower »

Dazu müssen andere was schreiben {³³@
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Morgaine999
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Morgaine999 »

Irgendwo hatten wir das Thema hier schon mal. In der Zeit mit Mineralicon. Aber egal. Es kommt ja immer alles wieder. Von Gienger war eines meiner erstes Bücher und ich fing an gezielt Heilsteine zu kaufen und damit zu arbeiten. Und stellte fest, dass sie nicht wie beschrieben wirkten. So fing ich an intuitiv Steine auszuwählen und da schaue ich heute dann später lieber zu den amerikanischen Steinheilern und finde meine eigenen Empfindungen zu dem Stein wieder. Auch in dem heute hier als Märchenbuch bezeichneten Lexikon gab es mehr übereinstimmungen. Da mein Mann und ich mit Energien arbeiten können wir die Steine auch fühlen, also Placeboeffekt schließe ich aus.
Gienger hat seine Lehre sehr methodisch aufgebaut. Ich hab nach seinem Tod einige seiner Bücher erworben, von daher habe ich eine Vorstellung dazu.
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Rauchcitrin
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

@Morgaine999: Was mich an deiner Aussage interessieren würde: Wenn du und dein Mann unabhängig voneinander denselben Stein wahrnehmt, empfindet ihr dann ähnliche Energien oder Qualitäten? Oder kommt ihr zu ganz unterschiedlichen Wahrnehmungen?

Wie individuell sind unsere Erfahrungen mit ein und demselben Mineral?
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Morgaine999
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Morgaine999 »

Nein, unsere Empfindungen sind nicht immer gleich, ich denke die Steine wirken individuell.
lexxy
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von lexxy »

@Rauchcitrin:
Danke für Deine Erläuterungen.
Ja, das ist wirklich schwierig, unter all dem esoterischen Geschwulst das Exzerpt herauszulesen, was ist denn nun die überlieferte Tradition und deren Kern? Nun wurde diese Tradition ja über die Jahrhunderte auch weitergegeben, genauso wie die religiösen Überlieferungen; großteils nur mündlich, teilweise aber auch schriftlich. Dass man den Edelsteinen magische Attribute nachsagte, ist schon in der antiken Literatur, etwa der Neuplatoniker, nachzulesen. Dann gibt es solche Autoritäten wie Paracelsus, Agrippa, Hildegard, die als Relay fungierten. Und dann fängt es eigentlich erst wieder in der okkulten, theosophischen Szene Anfang 20.Jh. an, wo man diese Quellen sammelte und vermeintlich systematisierte, Beispiel: Spiesberger - Magneten des Glücks. Davon haben sich dann reichlich die modernen Esoteriker bedient. Als im Zuge der New Age Bewegung die moderne Heilsteinkunde entstand. Da kam dann auch noch eine weitere Analogie dazu und nicht zu knapp: Chakren und deren angebliche Farben und Zahlen.
Mit der Geschäftstüchtigkeit hast Du so Recht, leider. Mir ist erst kürzlich wieder ein Buch aus dem Regal gefallen: Michael/Ginny Katz - Die Hüter der Edelsteine. Natürlich ist alles "gechannelt" darin und darum muß das ja stimmen. Am Ende gibt es ein Nachwort: die Wächterin der Hüter der Edelsteine hat sich nochmal zu Wort gemeldet und lässt übermitteln, dass man auf keinen Fall Steine der üblichen Handelsqualität kaufen darf, die wären wirkungslos. Nein, nur solche der allerbesten Qualität. Und freundlicherweise hat diese Wächterin auch gleich die Adresse des Shops, in Oregon, wo man die bekommt und sogar eine Bestellliste dazu channeln lassen. Immerhin liest sich das Buch wenigstens unterhaltsam. Wie auch Gienger; Schreiben konnte er ja, im Gegensatz zu den beiden Hauptkonkurrenten.
In Indien ist die Tradition nie verloren gegangen. Die Steine sind fester Bestandteil der indischen Astrologie und des Ayuveda und des Volksglaubens.

Zu Deiner Frage, was denn nun wirklich zweifelsfrei zu erspüren ist? Ich beschäftige mich wirklich schon sehr lange damit, viele Jahre, und habe fest daran geglaubt, wollte unbedingt daran glauben und hab viel Geld dafür ausgegeben. Aber direkt etwas gespürt leider nicht, eigentlich nie. Inwieweit die begleitenden Steine nun im Sinne der Magie oder spirituellen Führung mein Schicksal beeinflusst haben, weis ich nicht. Nur bei 3 Steinarten konnte ich reproduzierbar und deutlich sofortige Wirkung spüren: Jadeit, Smaragd und Feueropal. Aber diese Wirkungen hielten auch nicht lange an, sondern erschöpften sich relativ schnell. Immerhin denke ich nicht, dass das Placebo ist, denn andere Steine haben ja nichts gebracht, so gern ich das auch wollte. Was ich aber beobachtet habe: in früheren Zeiten haben die jetzt alten und großteils verstorbenen Menschen i.R. nur einen Ring (oder Anhänger) getragen, als Schmuck, aber dafür ihr Leben lang, jeden Tag denselben, so wie den Ehering. Und diese Menschen haben auf sonderbare Weise mit den überlieferten Eigenschaften korreliert, charakterlich, so als hätten sie die Eigenschaften des Steins übernommen, als hätte er abgefärbt. Kann aber auch sein, dass das einfach das Sympathieprinzip war: Gleiches zieht Gleiches an.
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von lexxy »

Woran ich aber auf jeden Fall und unerschütterlich glaube, ist die Allbeseeltheit aller Dinge - und zwar individuell. Alles, was existiert, ist ein Individuum und beseelt. Sind das nun Tiere, Pflanzen oder Steine; Planeten, Sterne oder Galaxien. Ja, sogar künstlich Geschaffenes. So wie die Ainu daran glauben, oder die amerikanischen Natives, oder viele Inder, z.B. Tagore usw. Dieser Glaube ist evident, also eigentlich nicht Glauben, sondern Wissen, genauso wie die Präexistenz und das Leben danach und dass es einen Gott gibt, wie auch immer der/die ist.
Also, wenn die Steine Individuen sind, beseelte Individuen, dann müsste man auch mit ihnen kommunizieren können und warum sollten sie dann keinen Einfluss nehmen können? Alles ist mit allem verbunden, vielleicht auch die Steine mit mächtigeren Wesenheiten, zumindest aber einer Gruppenseele. Auch wenn Ich sie nicht direkt als Wirkung spüren kann, so weiss ich, dass sie "leben". Und wenn ich sie visualisiert reinige oder unter Wasser, spüre ich auch oft eine gewisse Präsenz. Wie bei Tieren, Bäumen und Pflanzen, nur nicht so stark und eindeutig.

Das ich nicht kommunizieren kann, liegt nur an mir und nicht an der Sache, fehlt wohl die Sensitivität. Oder ich habe nicht die richtigen Steine gekauft, nicht in dem Shop in Oregon USA ;)
Was mir gar nicht gefällt, ist diese materialistische Richtung in der modernen Heilsteinkunde, die sich eben auch bei den 3 Autoren wiederfindet. Es gibt die Wirkungen, aber nur aufgrund dessen, dass der eine Stein eben aus Aluminium besteht und der andere aus Magnesium usw. Also nur die Elemente wirken. Oder, dass die äußere Erscheinung, die Entstehungsgeschichte und Eigenschaften eines Edelsteins zum Nachdenken über sich selbst anregen sollen. Das ist mir einfach zu primitiv und Ausdruck der Gegenwart. Dann schon lieber Magie und Märchen.
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Wildflower
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Wildflower »

Das würde erklären, warum ich, wenn ich mir durchlese bei welchem "Problem" welche Steine helfen sollen, ich einige bejahe und andere verneine (für mich).
Ich lese die Reihe der Steine durch, sie erscheinen vor meinem inneren Auge (sofern ich diese Steine besitze) und entscheide dann spontan ja, oder nein.
Deprimierend ist, wenn alle nein sind.

Interessant ist, wenn ein Stein für ein Problem mal ja und mal nein ist.
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Rauchcitrin
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

@Morgaine: Danke für deine Antwort! Dass du und dein Mann bei denselben Steinen nicht immer die gleichen Empfindungen habt, finde ich interessant. Das zeigt, wie individuell unsere Erfahrungen mit Mineralien sein können. Ob diese Unterschiede durch die Steine selbst («individuelle Wirkung»), durch unsere Wahrnehmung oder durch das Zusammenspiel beider entstehen, lasse ich offen. Ich persönlich tippe im Moment auf Letzteres.

@Lexxy: Vielen Dank für deine ausführlichen und spannenden Erläuterungen! Insbesondere die historischen Zusammenhänge haben mich interessiert. Ich glaube, wir haben einiges gemeinsam, auch wenn wir inzwischen unterschiedliche Zugänge zur Steinheilkunde haben. Deinen animistischen Glauben an die Allbeseeltheit der Materie sehe ich. Mich faszinieren solche spirituell-magischen Vorstellungen ebenfalls, genauso wie die mystischen Überlieferungen vergangener Kulturen.

Persönlich gefällt mir allerdings Giengers analytisch-analogische Herangehensweise ebenfalls. Nicht, weil ich seine abgeleiteten Heilwirkungen für wissenschaftlich erwiesen halte, sondern weil seine Systematik auf realen, wissenschaftlich beschreibbaren Eigenschaften der Mineralien aufbaut (Entstehungsgeschichte, Kristallsysteme, Mineralklassen, Mineralstoffe etc.). Das ermöglicht mir, meine Erfahrungen mit den Steinen immer wieder auf dieselbe materielle Grundlage zurückzuführen. Die Analogien sind dadurch nachvollziehbar, ihre behaupteten Heilwirkungen allerdings noch lange nicht bewiesen.

Mich faszinieren die Entstehungsgeschichte, die Kristallstruktur, die Farben, das Funkeln und die Haptik meiner Steine. Ebenso aber die Geschichten, die Menschen seit Jahrtausenden um diese faszinierenden Objekte herum entwickelt haben. Ersteres ist für mich greifbarer, wiederholbarer, reproduzierbarer – und ich mag Struktur. Für mich hat die Steinheilkunde also durchaus auch Ähnlichkeiten mit der Homöopathie, deren spezifische Heilwirkung wissenschaftlich ebenfalls nicht nachgewiesen ist. In deinen Worten: Pseudowissenschaft. Ich persönlich bin also etwas affiner für pseudowissenschaftliche spirituelle Systeme als für überlieferte, diffusere Erfahrungs- und Glaubenssysteme, im Wissen, dass weder das eine noch das andere der Schlüssel zur Wahrheit ist. Aber das ist nur eine Seite meiner Faszination. Eine andere Seite ist die nachfolgend beschriebene.

Ich habe über viele Jahre ein eigenes, buddhistisch inspiriertes spirituelles System mit Rauchquarz, Topas und Citrin entwickelt, das mir im Alltag als Orientierung dient (eigentlich ist es eine Art spiritueller Werkzeugkasten). Die Steine sind darin mit bestimmten Bedeutungen verbunden, die aus meiner persönlichen Erfahrung, aus mineralogischen Eigenschaften, aus spirituellen Vorstellungen und aus meiner Meditationspraxis entstanden sind. Sie sind zu sinnlich erfahrbaren Symbolen geworden, die mich an eine bestimmte innere Haltung erinnern. Hier wurden also die Steine selbst zu Analogien, um mein Leben, meinen spirituellen Erkenntnisgewinn und meine Persönlichkeitsentwicklung weiterzubringen.

Und hier komme ich zu einem Gedanken, den ich gerne mit euch teilen möchte: Unsere Vorstellungen über einen Stein sind möglicherweise nicht bloss nachträgliche Erklärungen unserer Erfahrungen. Sie können unsere Wahrnehmung, unsere Aufmerksamkeit und unseren Umgang mit dem Stein selbst mitgestalten. Wenn ich beispielsweise einem Topas Klarheit und Orientierung zuschreibe, kann bereits die bewusste Beschäftigung mit ihm meine Aufmerksamkeit auf genau diese Qualitäten lenken. Die Geschichte, die ich mit ihm verbinde, wird damit Teil meiner Erfahrung. Und diese Erfahrung kann wiederum die Geschichte verändern, die ich mir über den Stein erzähle. Ein fortlaufender, wechselseitiger Prozess! Das muss den Stein selbst nicht entzaubern. Im Gegenteil!

Denn der Stein bleibt in seiner materiellen Wirklichkeit derselbe, während unsere Beziehung zu ihm wachsen und sich verändern kann. Vielleicht liegt ein wesentlicher Teil seiner Faszination gerade an dieser Schnittstelle zwischen Materie, Wahrnehmung und Bewusstsein. Dabei finde ich eine Unterscheidung besonders spannend: Was nehme ich an einem Stein unmittelbar wahr? Was glaube ich über ihn? Und was verändert sich tatsächlich in meinem Erleben und Handeln durch die Beschäftigung mit ihm? Diese drei Fragen müssen nicht dieselbe Antwort haben. Das erinnert mich an das bereits erwähnte Buch von Rätsch und Guhr und an die darin beschriebene «Kunst der Wahrnehmung».

Vielleicht müssen wir gar nicht abschliessend klären, welches Glaubenssystem die richtige Erklärung für Heilsteinwirkungen liefert. Vielleicht könnten wir zunächst viel voneinander lernen, indem wir unsere Erfahrungen und den Umgang mit unseren Steinen genauer beobachten und beschreiben, ohne ihnen eine allgemeingültige Ursache zuschreiben zu müssen.

Mich würde deshalb interessieren: Hat sich für euch die Bedeutung eines bestimmten Steins im Laufe der Zeit verändert – vielleicht gerade durch den Umgang mit ihm? Wir reinigen, räuchern, tragen, pendeln oder meditieren mit unseren Steinen. Solche Rituale können Freude, Sammlung, Orientierung oder Geborgenheit vermitteln, ähnlich wie eine Gebetskette oder ein Mantra. Vielleicht eignen sich Mineralien gerade deshalb so hervorragend für die unterschiedlichsten spirituellen Systeme, weil sie sich eben nicht in ein starres Korsett festgelegter Wirkungen zwängen lassen. Was würde sich für euch verändern, wenn ihr dasselbe Ritual mit einem anderen Stein – oder sogar ganz ohne Stein – durchführen würdet? Und worin liegt für euch letztlich der eigentliche Nutzen eurer Steine? 💚
Zuletzt geändert von Rauchcitrin am 25.10.2026, 08:06, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

Wildflower hat geschrieben: 25.10.2026, 07:06 Das würde erklären, warum ich, wenn ich mir durchlese bei welchem "Problem" welche Steine helfen sollen, ich einige bejahe und andere verneine (für mich).
Ich lese die Reihe der Steine durch, sie erscheinen vor meinem inneren Auge (sofern ich diese Steine besitze) und entscheide dann spontan ja, oder nein.
Deprimierend ist, wenn alle nein sind.

Interessant ist, wenn ein Stein für ein Problem mal ja und mal nein ist.
@Wildflower: Genau das finde ich spannend! Du musst den Stein offenbar gar nicht in der Hand halten. Bereits die Vorstellung vor deinem inneren Auge lässt ein spontanes Ja oder Nein entstehen. Und wenn derselbe Stein beim selben Problem einmal passt und einmal nicht, könnte das doch auch mit deiner momentanen Verfassung, deinen Bedürfnissen und deiner Beziehung zu diesem Stein zusammenhängen.

Vielleicht ist sogar ein «alles Nein» eine interessante Momentaufnahme und muss gar nicht deprimierend sein.

Wie äussert sich dieses Ja oder Nein bei dir konkret? Als körperliche Empfindung, als Gefühl der Stimmigkeit oder eher als intuitives Wissen?
Zuletzt geändert von Rauchcitrin am 25.10.2026, 08:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

Noch ein Gedanke, der mir beim Lesen eurer Beiträge gekommen ist:

Scheinbar haben einige von uns in den 1990er-Jahren über Michael Gienger und seine Steinheilkunde einen systematischen Zugang zu den Heilsteinen gefunden. Am Anfang standen Faszination, Neugier und wohl auch Erwartungen, die sich im Laufe der Jahre nicht immer erfüllt haben. Ich erkenne darin eine interessante Gemeinsamkeit: Wir wurden möglicherweise von manchen Wirkungsbeschreibungen enttäuscht – aber offenbar nicht von den Steinen selbst!

Das finde ich spannend. Denn unsere Faszination scheint nicht allein davon abzuhängen, ob ein Stein genau das bewirkt, was irgendein Buch über ihn behauptet. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre vielmehr verändert, worin wir seinen eigentlichen Wert entdecken: in seiner Schönheit und geologischen Geschichte, in intuitiven Empfindungen, in persönlichen Ritualen, in spirituellen, überlieferten oder selbstgestrickten Vorstellungen oder in der Bedeutung, die er für unser Leben gewonnen hat.

Und vielleicht liegt gerade darin eine Chance: Wir müssen die anfänglichen Erwartungen an bestimmte Heilwirkungen nicht um jeden Preis aufrechterhalten, um die Faszination für unsere Steine zu bewahren. Wir dürfen unsere Erfahrungen hinterfragen, unsere Vorstellungen verändern und neue Zugänge entdecken, ohne das Geheimnisvolle und den Zauber der Mineralien aufgeben zu müssen.

Ich stelle gerne mal ein paar weitere Fragen in den Raum: Was hat euch nach den ersten Enttäuschungen weiterhin an den Steinen fasziniert? Was hat sich in eurem Umgang mit ihnen verändert? Und habt ihr im Laufe der Jahre vielleicht etwas entdeckt, das euch heute wertvoller erscheint als die ursprünglichen Wirkungsversprechen?

Vielleicht liegt der eigentliche Gewinn unserer Diskussion gar nicht darin, eine weitere allgemeingültige Heilsteinlehre zu entwickeln, sondern darin, uns gegenseitig zu inspirieren, über unsere bisherigen Vorstellungen hinauszuschauen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Nicht unbedingt neue Wahrheiten über die Steine – sondern neue Einsichten darüber, was die Steine für uns Menschen bedeuten und bewirken können. 💚
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Wildflower »

Rauchcitrin hat geschrieben: 25.10.2026, 07:28 Und wenn derselbe Stein beim selben Problem einmal passt und einmal nicht, könnte das doch auch mit deiner momentanen Verfassung, deinen Bedürfnissen und deiner Beziehung zu diesem Stein zusammenhängen.
Daran habe ich auch schon gedacht.
Rauchcitrin hat geschrieben: 25.10.2026, 07:28 Vielleicht ist sogar ein «alles Nein» eine interessante Momentaufnahme und muss gar nicht deprimierend sein.

Wie äussert sich dieses Ja oder Nein bei dir konkret? Als körperliche Empfindung, als Gefühl der Stimmigkeit oder eher als intuitives Wissen?
Als Gefühl. Manchmal als starkes Gefühl, den Stein jetzt nicht tragen zu wollen, obwohl ich ihn für ein bestimmtes Problem sonst immer nehmen würde.

Interessant ist auch, das ich mich manchmal frage, ob nicht dieser, oder jener Stein für mein Problem helfen könnte, ich nachlese und nichts darüber finde. Dann bin ich verunsichert. Manchmal probiere ich den Stein trotzdem, aber nicht unbedingt mit dem erhoften Erfolg, aber trotzdem fühle ich mich mit dem Stein dann wohl.
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Wildflower »

Schwer zu sagen, was mich an den Steinen fasziniert. Es ist nicht nur das Aussehen, es ist irgendeine Empfindung, die ich nicht genauer beschreiben kann. "+"+"
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Rauchcitrin
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

@Wildflower: Danke für deine beiden Antworten! Ich kenne das auch: Manchmal nehme ich einen Stein in die Hand, betrachte ihn oder trage ihn einfach bei mir und fühle mich wohl. Ohne bestimmte Erwartung und ohne erklären zu können, weshalb.

Auch deine Beobachtung finde ich interessant, dass du dich mit einem Stein wohlfühlen kannst, obwohl die ursprünglich erhoffte Wirkung ausbleibt.

Nicht jede Empfindung braucht sofort eine Erklärung. Manchmal genügt es, sie bewusst wahrzunehmen und sich daran zu erfreuen. Für mich gehört auch das zur «Kunst der Wahrnehmung».
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Wildflower »

´+´*´+ :-D
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Re: Meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Verdita »

Ich kann mich gar nicht erinnern, was zuerst in mein Leben kam = Astrologie oder Mineralien "+"+"
Ich habe für mich Astrologie entschieden und Steine gesammelt, weil ich sie schön fand. Erst viele Jahre später konnte ich für mich beides verknüpfen. Dann kamen Chakren dazu und seitdem kann ich mit Steinen genau die Wirkung erzielen, die gerade benötigt wird. Es ist sehr komplex, denn es geht immer auch um Ausgleich von Fall und Exaltation (Begriffe aus der Astrologie).
Wie dem auch sein, ich möchte beides nicht missen. ++"#
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Rauchcitrin
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Re: Zaubersteine. Hallo, meine lieben Heilsteinfreunde...

Beitrag von Rauchcitrin »

@Verdita: Danke für deinen interessanten Einblick! Spannend finde ich, dass dich die Mineralien ursprünglich einfach durch ihre Schönheit fasziniert haben und du erst später die Verbindung zur Astrologie und schliesslich zu den Chakren gefunden hast.

Da erkenne ich durchaus Parallelen zu meiner eigenen Entwicklung. Bei mir sind die Steine im Laufe der Jahrzehnte ebenfalls zu Begleitern eines persönlichen spirituellen Systems geworden, allerdings mit buddhistischem Hintergrund. Doch mein Lieblingsstein, der Rauchquarz, passt auch gemäss Astrologie perfekt zu mir: Stier, 3. Dekade, nach Barbara Newerla. Und mein Aszendent wird durch meine Citrine abgedeckt. Und mein Mondzeichen durch den Topas. Das sind alles meine Lieblingssteine.

Welche Rolle spielen dabei die astrologischen Prinzipien von Fall und Exaltation, und wie findest du heraus, welcher Stein gerade den gewünschten Ausgleich bringt? Spielt deine Intuition dabei ebenfalls eine Rolle?

Ich finde es bereichernd, wie unterschiedlich unsere Wege zu den Steinen sind...
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