Nicht bekannt

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maximiliane
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Nicht bekannt

Beitrag von maximiliane »

Vielleicht kann jemand helfen - was für ein Stein ist das?
Der geschliffene Stein wiegt 49 gramm - hat also 245 Karat.

Bild

Uploaded with ImageShack.us
Danke schonmal für Antwort.
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Wildflower
Moderatorin
Beiträge: 24166
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Re: Nicht bekannt

Beitrag von Wildflower »

Könnte Rauchquarz sein, bin mir aber nicht sicher bei geschliffenen Steinen.

Du kannst übrigends deine Bilder auch direkt hier hochladen, ist einfacher und sie bleiben uns erhalten :wink: Wenn du über ImageShag hochlädst sind sie ja nur eine begrenzte Zeit einsichtig.
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maximiliane
Beiträge: 5
Registriert: 10.08.2010, 16:28

Re: Nicht bekannt

Beitrag von maximiliane »

Hallo und danke.
Hab bei Imageshack einen account, da bleibts dann schon da.
Habs auch falsch verlinkt - tut mir leid.
Hier also noch einmal richtig.

[URL=http://img529.imageshack.us/i/net0 ... .jpg[/img][/url]
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pezzottait
Beiträge: 1828
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Re: Nicht bekannt

Beitrag von pezzottait »

Hallo Maxi!

Schön, dass du uns gefunden hast! Herzlich willkommen im Forum!

Zu deinem Stein: Ganz zurecht komme ich mit deinen links noch nicht; ich versuche daher auf den abgebildeten Stein deines ersten postings Bezug nehmen.
Allem Anschein nach handelt es sich um einen synthetischen Rauchquarz, hergestellt in Russland. Begründung: Die Farbe entspricht einem Rauchquarz, ich wage einen schwachen Pleochroismus erkennen zu können, die Größe des Steines kombiniert mit seiner Reinheit.
Ähnliche Steine sind:
natürlicher Rauchquarz (in dieser Größe meist nicht einschlussfrei),
bestrahlter Bergkristall (natürlich und synthetisch, in dieser Größe eher der synthetische, da laut Abbildung einschlussfrei),
brauner Turmalin (in dieser Größe sicher nicht einschlussfrei, Doppelbrechung müsste bereits mit freiem Auge erkennbar sein, der Pleochroismus müsste stärker sein),
Vesuvian (Farbe oft leicht gelb- oder grünstichig),
Andalusit (hätte einen äußerst starken Pleochroismus, der auf der Abbildung sicher nicht erkennbar ist),
ev. rauchbrauner Sanidin (in dieser Größe noch nie gesehen, was ihn aber grundsätzlich nicht ausschließt).
Diese Aufzählung bitte nicht als vollständig ansehen!
Eine genaue Diagnose führt über die Dichte, Brechungsindex und innere Merkmale (z.B. Kornährenstruktur bei Hydrothermalsynthesen , die für diesen Stein die wahrscheinlichste ist).

So ich hoffe, ich hab nicht den falschen Stein betrachtet und konnte dir ein wenig weiterhelfen.

LG pezzottait
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maximiliane
Beiträge: 5
Registriert: 10.08.2010, 16:28

Re: Nicht bekannt

Beitrag von maximiliane »

Hallo pezzottait,
der Stein ist nicht aus Russland, das weiß ich ganz sicher, sondern aus Brasilien. Er ist schon mehr als 40 Jahre in Familienbesitz, wiegt 49gramm. Einschlüsse sind fast nicht erkennbar. Eine Bekannte hatte ihn mal mitgenommen nach Idar-Oberstein, die meinten, es sei evtl. ein Citrin, aber sicher waren sie auch nicht.
Auf der Tüte stand Topas.
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maximiliane
Beiträge: 5
Registriert: 10.08.2010, 16:28

Re: Nicht bekannt

Beitrag von maximiliane »

Hab hier nochmal ein Bild, vielleicht besser erkennbar:

[url=http://img691.imageshack.us/i/netk ... .jpg[/img]

Uploaded with ImageShack.us[/url]
Obsidian

Re: Nicht bekannt

Beitrag von Obsidian »

maximiliane hat geschrieben:Auf der Tüte stand Topas.
Hallo maximiliane,

das könnte dann auch so sein :)

Viele Grüße

Gerhard
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pezzottait
Beiträge: 1828
Registriert: 07.10.2009, 16:50

Re: Nicht bekannt

Beitrag von pezzottait »

maximiliane hat geschrieben:...der Stein ist nicht aus Russland, das weiß ich ganz sicher, sondern aus Brasilien. Er ist schon mehr als 40 Jahre in Familienbesitz, wiegt 49gramm. Einschlüsse sind fast nicht erkennbar. Eine Bekannte hatte ihn mal mitgenommen nach Idar-Oberstein, die meinten, es sei evtl. ein Citrin, aber sicher waren sie auch nicht.
Auf der Tüte stand Topas....
Die Hydrothermalsynthesen, die heute auf den Markt kommen stammen zum Großteil aus Russland. Gearbeitet wird mit amerikanischem knowhow und vertrieben wird meist über Thailand und andere Länder. Das Hydrothermalverfahren für die Herstellung von Quarz (Rauchquarz ist eine Varietät des Quarz) ist bereits 1848!! gelungen und 1948 von den Amis "marktreif" gemacht worden.

Ein Hinweis auf natürlich oder synthetisch kann auch der Schliff sein. Synthesen sind meist kalibriert geschliffen, d.h. der Schliff ist völlig symmetrisch. Bei einem natürlichen Stein, dessen Caratpreis wesentlich höher ist als der einer Synthese, wird meist so geschliffen, dass möglichst viel Masse zum Verkauf gelangt. Die Folge ist ein unsymmetrischer Schliff. Aber auch das wissen die Produzenten von Synthesen und daher sollte man bei einem unsymmetrischen Schliff nicht sofort an einen Naturstein denken. Es gibt eben mehr Gauner als Bürgermeister!

Zu Rauchquarz hat man lange Zeit (und gelegentlich noch immer) fälschlicherweise auch "Rauchtopas" gesagt. Diese Bezeichnung sollte den Preis nach oben treiben, weil "Topas" ein "wertvollerer" Edelstein war/ist als "Quarz".

Und wenn die KollegInnen in Idar-Oberstein diesen Stein, wo sie ihn doch in Händen halten konnten und mit der Lupe betrachten konnten, nicht richtig ansprechen konnten, so warst du ganz einfach bei den falschen Fachleuten. Nicht jeder in Idar-Oberstein ist ein Edelsteinexperte (auch nicht jeder in Antwerpen ist ein Diamanthändler ;-)). Zu diesen würde ich wegen einer Edelsteinexpertise nicht mehr hingehen.

LG pezzottait
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maximiliane
Beiträge: 5
Registriert: 10.08.2010, 16:28

Re: Nicht bekannt

Beitrag von maximiliane »

Habe gerade Kontakt zum Geologischen Institut in Tübingen aufgenommen, und werde mich nächste Woche um einen Termin bemühen.
Kann euch ja schreiben, was dabei herauskommt +##
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Felixdorfer
Beiträge: 11284
Registriert: 03.05.2006, 21:28

Re: Nicht bekannt

Beitrag von Felixdorfer »

Hallo maximiliane!

Herzliche Willkommen bei uns im Heilsteine Info Forum.

Also nadem du schreibst dass sich das gute Stück schon an die 40 Jahre im Familienbesitzt
befindet dann handelt es sich bei dem geschliffenen Stein ganz bestimmt
um einen Rauchquarz.

Zu solchen Stücken hat man früher auch Rauchtopas gesagt.

lg.
vom Felixdorfer
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